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CATÁLOGO DE

ARMAS DE FOGO

E MUNIÇÕES

Luiz Gaspar Ribas Mariz


14/09/2008

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Sumário
PISTOLAS............................................................................................................................................4
Glock................................................................................................................................................4
TAURUS PT 92 / 99 / 100 / 101......................................................................................................5
TAURUS PT 24/7, 640 e 609 (PRO)...............................................................................................6
TAURUS PT 909 / 911 / 940 / 945..................................................................................................7
HK USP...........................................................................................................................................8
HK P2000........................................................................................................................................9
HK MK23 mod 0 / Mark 23............................................................................................................9
Walther P99....................................................................................................................................10
Walther PPS...................................................................................................................................10
Beretta 92 / 96 / 98 / 90two / M9...................................................................................................11
Beretta PX4 Storm.........................................................................................................................13
Desert Eagle...................................................................................................................................13
Coonan...........................................................................................................................................14
Colt 1911 / Government.................................................................................................................15
Colt SOCOM OHWS.....................................................................................................................15
ESPINGARDAS.................................................................................................................................16
Benelli M1 SUPER 90...................................................................................................................16
Benelli M3 SUPER 90...................................................................................................................17
Benelli M4 SUPER 90 ou M1014.................................................................................................17
Benelli NOVA TACTICAL............................................................................................................18
Franchi SPAS 12............................................................................................................................19
Franchi SPAS 15............................................................................................................................19
Remington 870...............................................................................................................................20
CBC PUMP 12 586.2.....................................................................................................................21
BOITO BSA-5T-84........................................................................................................................21
CARABINAS, FUZIS E FUZIS DE ASSALTO................................................................................22
Mauser 98 / Gewehr 98 / G98........................................................................................................22
M1 Garand.....................................................................................................................................22
M14................................................................................................................................................24
AR 10.............................................................................................................................................24
AR15 / M4 / M16 / CAR15...........................................................................................................25
Steyr AUG / StG 77.......................................................................................................................28
FN FAL / IMBEL M964................................................................................................................29
FAMAS..........................................................................................................................................30
HK G3............................................................................................................................................31
HK G36..........................................................................................................................................31
AK 47.............................................................................................................................................32
AK 74.............................................................................................................................................33
Bushmaster M 17...........................................................................................................................34
HK XM8........................................................................................................................................34
FN SCAR-L / MK 16 e SCAR-H / MK 17....................................................................................35
Beretta RX4 Storm.........................................................................................................................36
Beretta CX4 Storm ........................................................................................................................36
SUBMETRALHADORAS.................................................................................................................37
Thompson......................................................................................................................................37
UZI.................................................................................................................................................38
HK MP5.........................................................................................................................................38
FN P90...........................................................................................................................................39
FAMAE SAF (Taurus MT .40)......................................................................................................41

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HK UMP........................................................................................................................................41
FUZIS DE PRECISÃO......................................................................................................................42
Steyr AMR / IWS 2000..................................................................................................................42
Steyr .50 HS...................................................................................................................................43
Barrett M82....................................................................................................................................44
McMillan TAC-50.........................................................................................................................44
Barrett XM500...............................................................................................................................45
Steyr Scout Tactical.......................................................................................................................46
IMBEL Fz .308 AGLC..................................................................................................................46
HK PSG-1......................................................................................................................................47
Walther WA2000............................................................................................................................47
Armalite AR 10 (t).........................................................................................................................48
M21 / M25.....................................................................................................................................48
Remington 700/ M24 SWS ...........................................................................................................49
Dragunov SVD..............................................................................................................................50
TIPOS DE MUNIÇÃO.......................................................................................................................50
Tipos de projétil.............................................................................................................................50
Munições para espingarda calibre 12.............................................................................................52
Munições em calibres para pistolas e revólveres...........................................................................54
Munições em calibres para fuzis....................................................................................................60
Referências.........................................................................................................................................62

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PISTOLAS

Glock

A Glock é uma indústria austríaca fundada em 1963 que produziu inicialmente granadas,
carregadores, além de algumas facas e ferramentas. Na década de 80 passou a produzir pistolas,
com o modelo 17, 9mm, que recebeu este nome pois era a 17ª patente da Glock.. Atualmente são
fabricados 35 tipos de pistolas, utilizadas por policiais, militares, defesa pessoal e prática esportiva.
As pistolas Glock são fabricadas com o corpo em polímero e o ferrolho em aço, que passa
por processo de teneferização, o que deixa o material mais duro e resistente a corrosão. São leves e
confiáveis, funcionando mesmo sob condições extremas. Não possuem alavancas externas, tais
como desarmador do cão e trava de segurança, apenas o retém do ferrolho. Seu mecanismo é
simples e possui um pequeno número de componentes, sendo de fácil manutenção e reparo. Todas
as pistolas possuem como mecanismo de segurança uma trava no gatilho que é liberada ao
pressioná-lo.
A alma do cano é do tipo poligonal, diferente da alma com raiamento por possuir cantos
mais arredondados. Na maioria dos modelos é hexagonal, mas em alguns é octogonal.
O ciclo da arma utiliza um mecanismo de semi-engatilhamento, de maneira que, ao
manobrar o ferrolho, o percussor fica semi-armado. Quando o operador pressiona o gatilho,
inicialmente libera a trava, em seguida engatilha por completo o percussor e, por fim, libera-o,
disparando. Este mecanismo não permite que o percussor seja acionado novamente em caso de nega
de fogo ou caso a câmara esteja vazia, e o gatilho não retorna, permanecendo no fim de seu curso. É
necessário manobrar o ferrolho manualmente.
Há modelos em vários calibres e vários tamanhos, além de modelos para treinamento que
disparam munição não-letal (corpo de cor azul) e que não disparam (de cor vermelha).

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Apesar da qualidade das pistolas Glock, existem vários casos de mal funcionamento
relacionados a ruptura de estojos. O problema surge ao disparar a arma, causando uma explosão que
rompe o estojo, danificando a arma e podendo ferir o operador. Isto ocorre em pistolas de calibre .
40 S&W, .45 ACP e 10mm auto, devido a uma folga excessiva (proposital) na base da câmara,
projetada para facilitar a alimentação. Combinando esta folga com a utilização de munições não
recomendadas pela Glock, como com ponta de chumbo ou recarregadas ou de baixa qualidade, pode
ocorrer o problema.
A letra C existente em alguns modelos refere-se à existência de um compensador, para
redução do recuo. O modelo 18 possui um seletor de funcionamento que permite que seja utilizado
modo semi-automático ou rajada de três disparos. A taxa teórica de disparos em modo automático é
de 1200 disparos por minuto.

modelo calibre capacidade (disparos) peso (descarregada) (g)


17, 18 9x19mm 17, 19, 33 620 a 670
19 9x19mm 15, 17, 19, 33 595
20 10mm auto 15 785
21 .45 ACP 13 745
22 .40 S&W 15, 17 650
23 .40 S&W 13, 15, 17 600
24 .40 S&W 10, 15, 29 757
25 .380 ACP 15, 17, 19 570
26 9x19mm 10, 12, 15, 17, 19, 33 560
27 .40 S&W 9, 11, 13, 15, 17 560
28 .380 ACP 10, 12, 15, 17, 19 529
29 10mm auto 10, 15 700
30 .45 ACP 9, 10, 13 680
31 .357 SIG 15, 17 660
32 .357 SIG 13, 15, 17 610
33 .357 SIG 9, 11, 13, 15, 17 560
34 9x19mm 17, 19, 33 650
35 .40 S&W 15, 17 695
36 .45 ACP 6 570
37 .45 GAP 10 735
38 .45 GAP 8, 10 685
39 .45 GAP 6, 8, 10 548

TAURUS PT 92 / 99 / 100 / 101


Tipo de funcionamento: ação dupla e simples com decoque
Origem: Brasil
Projeto: 1983
Peso: 900 a 960 g
Calibre: 9x19mm (92 e 99) e .40 S&W (100 e 101)

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Capacidade: 10, 15 ou 17 +1 (92 e 99) e 11+1 (100 e 101)

A pistola Taurus PT 92 é uma cópia da Beretta 92, produzida sob licença da Beretta. É uma
arma característica por possuir o ferrolho aberto na parte superior, exibindo o cano. A única
diferença em relação à Beretta, é que a alavanca da trava de segurança e desarmadora do cão não
está localizada no ferrolho, e sim logo abaixo, junto à empunhadura.
Algumas modificações foram realizadas no projeto desde seu lançamento, como o
desarmador do cão, que não existia nos primeiros modelos, mudanças no desenho do ferrolho e
empunhadura e, mais recentemente, a existência de trilho, logo à frente do guarda-mato, para
colocação de aparelhos de pontaria ou lanternas.
O acionamento do gatilho é em ação dupla no primeiro disparo e simples nos seguintes, a
não ser que o operador acione o desarmador do cão. O mecanismo de funcionamento é com o curto
recuo do cano, no qual a projeção do projétil faz com que o cano e o ferrolho movam-se juntos para
trás até que o movimento do cano é bloqueado, desconectando-o do ferrolho, o que permite que
apenas o ferrolho continue movendo-se, realizando o ciclo de alimentação.
Nestes modelos, o extrator tem também a função de indicador de munição na câmara,
ficando levemente exposto, permitindo ao operador visualizar ou sentir no tato que a arma está
alimentada.
As derivações do modelo 92 são semelhantes a ela, com os seguintes diferenciais:
PT 92C: modelo compacto da 92, com empunhadura, cano e ferrolho menores. Aceita os
carregadores do modelo 92.
PT 99: igual à 92, mas com alça de mira regulável.
PT 100: calibre .40 S&W
PT 101: igual à 100, mas com alça de mira regulável.

TAURUS PT 24/7, 640 e 609 (PRO)


Tipo de funcionamento: apenas ação dupla ou apenas ação simples nos modelos PRO
Origem: Brasil
Projeto: 2004
Peso descarregada: 788 g (24/7) e 670 g (640 e 609)
Calibre: 9x19mm (24/7 e 609), .40 S&W (24/7 e 640) e .45 ACP (24/7)
Capacidade: 24/7: 17(9mm), 15(.40) e 12 (.45)
640: 11
609: 13
A pistola Taurus 24/7 é uma arma muito utilizada por forças policiais, principalmente no
Brasil. A 640 e 609 são modelos similares, apenas mais compactos, levando-se em conta que a 640
é fabricada apenas em calibre .40 S&W e a 609, 9mm. A empunhadura é de polímero e o ferrolho
de aço.

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Os modelos antigos funcionam apenas em ação dupla, sendo que recentemente foram
projetados os modelos PRO, que diferenciam-se por ter um mecanismo de acionamento em ação
simples, funcionando em ação dupla apenas em caso de nega de fogo, para tentar novamente
disparar o cartucho. Este dispositivo fez com que a arma também passasse a ser muito utilizada em
competições esportivas.
Estas armas possuem um indicador de munição na câmara, junto ao extrator, o que permite
que o operador veja ou sinta que a arma está carregada. Há também trilho tipo picatinny, logo à
frente do guarda-mato.
Há cerca de 24 modelos de 24/7, variando-se a cor da empunhadura, ferrolho inox ou
oxidado e comprimento do cano.

TAURUS PT 909 / 911 / 940 / 945


Tipo de funcionamento: ação dupla e simples com decoque
Origem: Brasil
Projeto: 1992 (940), 1994 (945), 1997 (911) e 2005 (909)
Peso descarregada: 817 g (909 e 911), 820 g (940) e 855g (945)
Calibre: 9x19mm (909 e 911), .40 S&W (940) e .45 ACP (945)
Capacidade: 15 ou 17 (909 e 911), 10 ou 12 (940) e 8 (945)

A série de pistolas 900 da Taurus foi desenvolvida como uma alternativa de armas mais
compactas que a PT 92 e 100, mas com o mesmo poder de fogo, sendo criada primeiro a 940, em
calibre .40 S&W, em seguida a 945 (.45 ACP), depois a 911 (9mm) e a 909 (9mm), que diferencia-
se da predecessora apenas pela empunhadura e trilho abaixo do cano.
Assim como a PT 92 e 100, funcionam com sistema de curto recuo do cano, possuem o
martelo exposto e gatilho de ação dupla no primeiro disparo e simples nos subseqüentes, a menos
que seja acionada a tecla desarmadora do cão. Estas pistolas fabricadas até julho de 2000 não
possuem indicador de munição na câmara.

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O corpo das armas é fabricado de alumínio e o ferrolho de aço. Os carregadores são bi-
filares nos modelos 9mm e .40 e monofilar no .45. Os aparelhos de pontaria são fixos. Há diversos
modelos variando-se cor e acabamento.

HK USP
Tipo de funcionamento: ação dupla e simples e apenas ação dupla
Origem: Alemanha
Projeto: 1993 (.40), 1995 (9mm e .45), 1996 (compacto)
Peso descarregada: 726 a 1080 g
Calibres: 9x19mm, .40 S&W, .45 ACP e .357 SIG (apenas o modelo compacto)
Capacidade: 15 (9mm), 13 (.40), 12 (.45 e .357)

O nome deriva de Universelle Selbstlade Pistole (pistola universal auto-alimentada) e o


projeto foi desenvolvido para suprir as necessidades das forças policiais e militares, com grande
variedade de calibres e tamanhos. Posteriormente foram criados modelos para o mercado civil.
A arma utiliza sistema de curto recuo do cano e possui um mecanismo para absorção do
recuo. Tem o corpo em polímero, cano com alma poligonal (com algumas exceções), gatilho de
ação dupla e martelo exposto. Há várias versões variando-se entre ação dupla e simples ou apenas
ação dupla, presença ou não de desarmador do cão e trava de segurança e posição das alavancas.
Diversos modelos estão disponíveis: Compact, Compact Tactical, Tactical, Expert, Match e
Elite. O modelo compacto existe nos mesmos calibres das outras versões e, além destes, no .357
SIG. Há também o modelo Compact Tactical (USP45CT), muito utilizado por forças especiais e de
contra-terrorismo.
Há também versão com um sistema de gatilho denominado LEM (Law Enforcement
Modification), para uso de forças policiais. Este mecanismo consiste em um gatilho de curso mais
curto e mais leve, em que o martelo fica semi-armado ao alimentar-se a arma. Neste mecanismo, o
martelo fica escorado apenas por uma mola secundária menos resistente, e, quando o operador
pressiona o gatilho, o martelo é armado completamente e em seguida liberado, juntamente com a
mola principal, para bater no percussor com mais força. Isto permite ao operador utilizar um gatilho
mais leve e realizar disparos seqüenciais mais rapidamente.
Esta arma foi aprovada em inúmeros testes, como disparos em temperaturas adversas (-42º a

8
67ºC), utilização com chuva e lama, disparos com um projétil interrompendo o cano (o que fez com
que os dois projéteis fossem expelidos sem danos à arma), imersão em água salgada e quedas de
1.8m de altura.

HK P2000
Tipo de funcionamento: ação dupla ou ação dupla e simples
Origem: Alemanha
Projeto: 2001
Peso descarregada: 620 g
Calibres: 9x19mm, .40 S&W e .357 SIG
Capacidade: 10, 13 ou 16

Pistola baseada no projeto da HK USP, criada para utilização pelas forças policiais. Tem o
corpo em polímero, ação por curto recuo do cano semelhante ao sistema da USP, assim como
redutor de recuo. Não apresenta trava externa manual.
Possui retém do ferrolho e do carregador ambidestros. A empunhadura é cambiável para se
adequar ao tamanho da mão do operador. Diferentemente da USP, que possui um tipo de trilho
exclusivo da HK, há um trilho universal para adaptação de acessórios.
O sistema de acionamento do gatilho pode ser do tipo LEM, conforme descrito na HK USP,
ou de ação dupla e simples comum.
Há também a versão compacta, P2000SK.

HK MK23 mod 0 / Mark 23


Tipo de funcionamento: ação dupla e simples
Origem: Alemanha
Projeto: 1991
Peso descarregada: 1100 g
Calibre: .45 ACP
Capacidade: 12

Assim como a Colt SOCOM OHWS, foi desenvolvida a pedido do US SOCOM (United
States Special Operations Command) para a disputa de seleção de OHWS (Offensive Handgun
Weapon System – sistema de armamento de mão ofensivo). A pistola da HK foi selecionada,
superando o projeto da Colt.
Foi projetada para utilizar munição de muita carga (.45 ACP +P), para fácil colocação de

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supressor de ruídos (silenciador) e lanterna ou apontador laser, em seu trilho abaixo do cano.
O corpo é construído em polímero e o sistema de ação dupla possui uma alavanca apenas
para desarmar o cão e outra para trava manual. O carregador também é liberado por sistema de
alavanca, na base do guarda-mato. Estas características, juntamente com o guarda-mato de tamanho
maior, permitem ao operador utilizar a arma com luvas, sem dificuldades. Opera por curto recuo do
cano, que possui alma poligonal (hexagonal).
Pode ser utilizada em condições adversas, sendo resistente a água e corrosão, mas apesar de
confiável e potente, é uma arma pesada e grande, que vem sendo substituída pela HK USP Tactical
e USP CT.
Há também uma versão para uso civil, denominada Mark 23, que é praticamente igual à
MK23, diferindo-se apenas em adaptação do cano a normas legais e, anteriormente, o carregador
era de apenas 10 munições no mercado norte-americano, mas atualmente também já é de 12
munições.

Walther P99
Tipo de funcionamento: ação dupla ou dupla e simples
Origem: Alemanha
Projeto: 1994(9mm) e 1999 (.40)
Peso descarregada: 720 g
Calibre: 9x19mm e .40 S&W
Capacidade: 16 (9mm) e 12 (.40)

A criação da P99 foi uma inovação nas pistolas da Walther, sendo fabricada inicialmente em
calibre 9mm e depois .40. Em 2004 foi lançada a segunda geração destas pistolas, com os modelos
P99AS, P99DAO, P99QA e P99Compact.
O corpo é fabricado em polímero e a empunhadura é cambiável para ajustar à mão do
operador. Utiliza mecanismo de curto recuo do cano e não tem cão.
O modelo padrão P99 é de ação dupla e simples com decoque. A antiga P99 e a P99DAO
são de ação dupla apenas. A P99QA (Quick Action) funciona com o percussor semi-armado em
todos os disparos, de maneira que o gatilho é mais leve e sempre com a mesma carga. O modelo
P99AS (Anti Stress) utiliza um mecanismo que faz com que o gatilho tenha o mesmo comprimento
de curso, estando a arma em ação dupla ou simples, enquanto que os disparos seguintes são em ação
simples. Este mecanismo visa a impedir disparos acidentais em situações de estresse. Há também a
versão compacta, que pode ser DAO, QA ou AS.
Outras características são: indicador de percutor armado, que é um pino protuberante na
parte posterior do ferrolho; o aparelho de pontaria é regulável; indicador de munição na câmara; os
carregadores são bi-filares; trilho abaixo do cano.
Algumas P99 vêm com a marca Smith&Wesson gravadas, o que mostra que tais armas
foram importadas pela S&W, e não fabricadas por ela.

Walther PPS
Tipo de funcionamento: apenas ação dupla, com percussor semi-armado

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Origem: Alemanha
Produção: 2007
Peso descarregada: 549 g
Calibre: 9x19mm e .40 S&W
Capacidade: 6, 7, ou 8

O nome PPS vem de Polizei Pistole Schmal (pistola policial fina), produzida a partir de
2007, em substituição à PPK, projetada há mais de 75 anos. A PPS foi desenhada a partir da P99,
com o objetivo de ser portada discretamente, por isso possui carregadores monofilares de 6, 7 ou 8
munições e a largura total da pistola é de 23mm.
Assim como a P99, possui corpo em polímero, funcionamento por curto recuo do cano,
gatilho de dupla ação com percussor semi-armado, semelhante à P99QA. Em caso de nega de fogo,
o mecanismo precisa ser re-engatilhado, manobrando-se parcialmente o ferrolho. Há um sistema de
segurança que consiste em uma trava em caso de remoção da parte posterior da empunhadura. O
aparelho de pontaria é de alça regulável lateralmente.

Beretta 92 / 96 / 98 / 90two / M9
Tipo de funcionamento: ação dupla e simples com desarmador do cão
Origem: Itália
Projeto: 1975 (92), 1990 (96), 1991 (98) e 2006 (90two)
Peso descarregada: 950 a 975 g
Calibre: 9x19mm (92 e 90two), .40 S&W (96 e 90two) e 9x21mm (98)
Capacidade: 15 (92 e 98), 11 (96), 10, 12 ou 17 (90two)

Pistola desenvolvida inicialmente para utilização pelas forças armadas e policiais, é bastante
adequada para combate, mas muito grande para calibre 9mm.
Há diversos modelos derivados do original 92, conforme a seguir:
92S: modificações na trava e desarmador do cão;
92SB ou 92S-1: foi adicionada trava no percussor e o retém do carregador passou a ser
localizado na empunhadura, junto ao guarda-mato, ao invés de na parte inferior da empunhadura;
92F ou 92SB-F ou 92G: modificação no desenho do guarda-mato e da empunhadura, cano
mais resistente a corrosão a desgaste e tratamento no ferrolho para resistência a corrosão (também
chamada de M9 nos EUA);
92FS: adição de trilho abaixo do cano para adaptação de acessórios (M9A1);
93R: adaptada para disparar também em rajada de três tiros, entre outras pequenas
modificações, como compensador e possibilidade de adaptar coronha.

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A letra F refere-se a modelos com ação dupla no primeiro disparo e simples nos
subseqüentes e com desarmador do cão/trava de segurança manual. É o modelo chamado de M9
pelo exército norte-americano. Os modelos denominados G não possuem trava de segurança
manual, sendo que a alavanca de desarmar o cão possui apenas esta função. A letra D define
modelos que funcionam apenas em ação dupla e não possuem trava de segurança.
Há variações destes modelos, com pequenas modificações na empunhadura, ferrolho,
comprimento do cano, entre outros, tais como: Vertec, Brigadier, Elite, Inox, Compact, Centurion,
CB, Stock, Combat, Billenium e Steel.
O projeto da Beretta 92 (e similares) utiliza mecanismo de ação por curto recuo do cano, de
maneira que o ferrolho é desconectado pelo movimento do bloco de trancamento, peça localizada
abaixo da câmara. Funciona em ação dupla e simples com o cão exposto. Com exceção dos
primeiros modelos, possui alavanca de desarmar o cão/trava no ferrolho, na lateral esquerda.
O corpo é fabricado em alumínio e o ferrolho em aço e várias peças que eram fabricadas em
metal estão sendo, aos poucos, substituídas por peças em polímero.
A Taurus fabrica a pistola PT92, praticamente idêntica à Beretta 92 sob licença da Beretta.
O modelo 90two é a versão mais moderna da pistola, com empunhadura em peça única,
trilho tipo picatinny sob o cano com uma capa protetora, . Foram realizadas melhorias na ergonomia
da arma, de maneira que a empunhadura é intercambiável, podendo ser adaptada para mãos de
tamanhos diferentes. É produzida nos calibres 9mm e .40 S&W, e também é apresentada nas
versões F, G e D.

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Beretta PX4 Storm
Tipo de funcionamento: ação dupla e simples
Origem: Itália
Projeto: 2004
Peso descarregada: 780 a 800 g
Calibre: 9x19mm e .40 S&W
Capacidade: 17 (9mm), 14 (.40)

Projeto desenvolvido para defesa pessoal e forças policiais, utiliza o mesmo mecanismo da
Beretta 92, mas com o diferencial de que o travamento do conjunto cano-ferrolho não é feito pelo
bloco de trancamento, e sim por um sistema de rotação do cano. A PX4 tem o corpo fabricado em
polímero, ferrolho fechado (o cano não fica exposto), trilho e empunhadura cambiável.
A primeira munição do carregador fica localizada praticamente na altura da câmara, de
maneira que a rampa de alimentação é bastante reduzida e a câmara é bem justa. A desmontagem é
feita baixando-se as alavancas existentes nas laterais do corpo da arma e movendo o ferrolho à
frente e é possível retirar todo o conjunto do mecanismo de disparo para manutenção sem a
necessidade de ferramentas e o projeto impossibilita que a arma seja montada de forma inadequada.
O aparelho de pontaria é do tipo três pontos de Super-LumiNova, que permanece brilhando
por cerca de 30 minutos, após ser exposto a qualquer tipo de luz. Várias peças podem ser trocadas,
como o retém do ferrolho e o do carregador, e a parte de trás da empunhadura, adaptando a arma
para diferentes tamanhos de mão e tipo de utilização.
É fabricada nas seguintes versões: F, G, D (conforme descritas para a Beretta 92), C, que é
apenas de ação simples, sem desarmador do cão e sem trava manual e subcompact (versão
compacta).

Desert Eagle
Tipo de funcionamento: ação simples
Origem: EUA
Projeto: 1979
Peso descarregada: 1360 a 2000 g
Calibre: .357 Magnum, .41 Magnum, .44 Magnum, .440 Cor-bon e .50 AE
Capacidade: 9 (.357), 8 (.41 e .44) e 7 (.440 e .50)

Foi fabricada inicialmente pela IMI (Israel Military Industries) para a Magnum Research
Inc. com sede nos EUA, que foi a empresa que desenvolveu e patenteou o projeto.
É uma pistola com muito poder de fogo, muito grande e pesada, e por isso muito utilizada na
indústria do cinema.
Utiliza o princípio de operação a gás, assim como vários fuzis e diferentemente da maioria
das pistolas e isso permite que sejam utilizadas munições muito mais potentes, o que levou a Desert
Eagle a competir com os revólveres Magnum. No entanto, há prejuízo devido ao tamanho
necessário para o mecanismo e não devem ser utilizadas munições com projétil de chumbo (não

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jaquetadas), pois isto pode entupir o sistema de circulação de gás.

O funcionamento da arma é com o cano estacionário e ferrolho com trancamento por


rotação. O gás escapa por um corte no cano junto à câmara e passa por um canal abaixo do cano.
O cão é exposto e o aparelho de pontaria pode ser fixo ou regulável, sendo que a maça é
presa ao cano e a alça ao ferrolho.
A arma pode ser adaptada para os diferentes calibres, trocando-se o cano, culatra e
carregador. São fabricados canos de 6, 8, 10 e 14 polegadas e a alma do cano é do tipo poligonal
(com exceção das primeiras 1000 unidades).
Há os modelos Mark I (não é mais produzido), VII e XIX, que possuem pequenas diferenças
entre si. Uma arma similar é a Jericho 941 ou Baby Eagle, que é parecida com a Desert Eagle, mas
funciona em ação dupla e por sistema de curto recuo do cano. Também é fabricada pela IMI e pode
ser utilizada com o calibre 9mm ou .41 AE (por isso o nome 941), trocando-se apenas o cano. Isso é
possível pois a munição .41 AE, desenvolvida pela IMI, é feita com o estojo de .41 Magnum mas
apenas com o anel de extração, no culote, semelhante à munição 9mm. Assim o extrator funciona
com os dois calibres.

Coonan
Tipo de funcionamento: ação simples
Origem: EUA
Projeto: 1977
Peso descarregada: 1190 g
Calibre: .357 Magnum e .38 Special +P
Capacidade: 6, 7 ou 8

Possui poder de fogo semelhante a revólveres calibre .357 Magnum, mas com capacidade e
velocidade de recarga de uma pistola.
Foi desenvolvida a partir da Colt 1911 para ser utilizada como arma de caça, esporte, forças
policiais e defesa pessoal, podendo ser portada dissimuladamente
Opera por ação de curto recuo do cano com trancamento do ferrolho por inclinação do cano.
Funciona em ação simples com cão exposto. Possui trava manual e automática na empunhadura e
carregadores monofilares. O aparelho de pontaria pode ser fixo ou regulável.

14
Colt 1911 / Government
Tipo de funcionamento: apenas ação simples
Origem: EUA
Projeto: 1911
Peso descarregada: 1080 g
Calibre: .45 ACP
Capacidade: 7

Por volta do ano de 1906, o exército norte-americano decidiu trocar seus revólveres por
pistolas no calibre .45 e em 1911, John M. Browning projetou uma pistola que passou a ser
fabricada pela Colt e recebeu o nome de M1911. Esta pistola passou a ser fabricada também por
várias outras empresas sob a licença da Colt. Em 1926, foram implementadas algumas modificações
no projeto, alterando o aparelho de pontaria, cão, gatilho mais curto e empunhadura, passando a
denominar-se M1911A1. Foi utilizada pelas forças armadas norte-americanas até a metade dos anos
80, quando foi substituída pela M9 (Beretta 92FS).
A 1911 funciona em ação simples, podendo ser travada manualmente tanto com o cão
armado ou em descanso. Há também mecanismo de trava na parte posterior da empunhadura,
liberado ao se empunhar a arma. O mecanismo de funcionamento é por curto recuo do cano.
A arma tem perfil afilado por possuir carregador monofilar.
Atualmente esta arma continua sendo fabricada por várias indústrias e é utilizada por
inúmeras forças policiais e militares no mundo, além de esportistas e para defesa pessoal.
As pistolas Colt com este desenho recebem o nome de Government e há também modelos
em outros calibres.

Colt SOCOM OHWS


Tipo de funcionamento: ação dupla
Origem: EUA
Projeto: por volta de 1990
Peso descarregada: 1510 g
Calibre: .45 ACP
Capacidade: 10

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O nome SOCOM OHWS deriva de Special Operations Command Offensive Handgun
Weapon System (sistema de armamento de mão ofensivo do comando de operações especiais). Esta
pistola foi criada para competir em um processo de seleção de armamento para as forças especiais
norte-americanas, mas por ser pesada e desajeitada, acabou superada pela HK MK23 mod 0.
Seu projeto deriva da Colt 1911 e possui gatilho de ação dupla com desarmador do cão e
sistema de curto recuo do cano com trava por rotação do cano. É praticamente toda fabricada em
aço.
Foi desenhada para utilizar acessórios como supressor de ruído removível, apontador laser
abaixo do cano, compensador ou lanterna.

ESPINGARDAS

Benelli M1 SUPER 90
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Itália
Projeto: por volta de 1985
Peso: 3.18 a 3.63 kg
Comprimento do cano: 20 ou 14 polegadas (há outras versões)
Calibre: 12
Câmara: 76mm (3 pol)
Capacidade: 3 a 7 cartuchos dependendo do modelo

Espingarda semi-automática com sistema de funcionamento que utiliza o recuo da arma e


inércia das partes móveis para realizar o ciclo de alimentação da arma. O corpo da arma é fabricado
em uma liga de alumínio, a coronha é de polímero e o tubo de alimentação fica localizado abaixo
do cano. Há versões com empunhadura tipo pistola e semi-pistola. O aparelho de pontaria pode ser
convencional de espingarda, alça e maça aberta ou tipo ghost-ring (diopter). Podem ser adaptados
outros aparelhos de pontaria ou lanternas.
O sistema utiliza um ferrolho cuja cabeça (obturador) rotaciona e move-se à frente (ou à
retaguarda) simultaneamente, em relação ao corpo do ferrolho. Há uma mola inercial entre a cabeça
e o corpo do ferrolho e uma mola recuperadora que move todo o conjunto do ferrolho. Quando a
arma está alimentada, o ferrolho fica travado na câmara e, ao disparar, a inércia do corpo do
ferrolho resiste ao movimento inicial de maneira que a cabeça do ferrolho passa a comprimir a mola
inercial e começa a se deslocar, rotacionando e destravando. Assim, o conjunto do ferrolho é
liberado do cano e move-se para trás, extraindo o estojo vazio da câmara e ejetando-o. A mola
recuperadora, que fora comprimida, passa a empurrar o conjunto do ferrolho à frente, inserindo um
novo cartucho na câmara e travando novamente o conjunto do ferrolho na câmara, através da
rotação da cabeça do ferrolho.

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O sistema descrito acima é relativamente simples e confiável, por possuir poucas partes
móveis e ser de fácil manutenção.
A Benelli M1 é utilizada por civis (caça e esporte), forças policiais e militares.

Benelli M3 SUPER 90
Tipo de funcionamento: semi-automático ou bomba
Origem: Itália
Peso: 3.2 a 3.5 kg
Comprimento total: 1200mm (1040 mm com a coronha rebatida)
Comprimento do cano: 500 a 660 mm (19 a 26”)
Calibre: 12
Câmara: 76mm (3 pol)
Capacidade: 7+1 (há versões com menor capacidade)

Versão avançada do modelo M1, utilizando o mesmo sistema de conjunto de ferrolho, com o
adicional de trabalhar também com alimentação por manobra da telha (pump). Isto permite à M3 a
utilização de todos os tipos de munição para calibre 12, letais e menos letais, uma vez que as
munições menos letais não possuem carga suficiente para realizar o ciclo de alimentação da arma
em modo semi-automático.
A seleção entre semi-automático e bomba é realizada de maneira simples, através de um
mecanismo localizado na parte frontal do guarda-mão ou telha. Há um anel que, ao ser rotacionado
e empurrado à frente, trava o mecanismo em modo semi-automático, desconectando o guarda-mão e
o ferrolho. Quando puxado à retaguarda, o sistema libera a telha e a conecta com o ferrolho,
selecionando o modo pump.
Há versões com coronha fixa ou rebatível (para cima), diferentes aparelhos de pontaria e
empunhadura tipo espingarda ou pistola.
É muito utilizada por forças policiais (M3 Tactical) e por esportistas.

Benelli M4 SUPER 90 ou M1014


Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Itália
Projeto de 1998 e produção a partir de 1999
Peso: 3.82 kg
Comprimento total: 1010mm (886 mm com a coronha recolhida)
Comprimento do cano: 470 mm (18.5 pol)
Calibre: 12

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Câmara: 76mm (3 pol)
Capacidade: 7+1 (há versões com menor capacidade)
Alcance efetivo: 40 a 50 m com munição SG

Diferentemente da M1 e da M3, a M4 utiliza um sistema de alimentação chamado ARGO


(Auto Regulating Gas Operated ou operação a gás auto regulável), funcionando apenas em modo
semi-automático.
O sistema utiliza dois pistões de aço, localizados logo abaixo do cano, à frente da câmara,
trabalhando em oposição ao conjunto do ferrolho.
O mecanismo permite a utilização de cartuchos diferentes, entre 2.75 e 3 polegadas e com
diferentes cargas, no entanto, munições mais fracas, como as menos letais, devem ser cicladas
manualmente.
O aparelho de pontaria é do tipo ghost-ring, com alça regulável, e há um trilho tipo
picatinny na parte superior para colocação de outros aparelhos. A coronha pode ser encurtada em até
8 polegadas, permitindo maior agilidade, havendo também versões de coronha fixa. A empunhadura
é tipo pistola (há versão semi-pistol).
A M4 permite a troca de sua coronha, guarda-mão ou cano sem que seja necessária a
utilização de ferramentas.
É uma arma muito utilizada pelas forças armadas dos EUA.

Benelli NOVA TACTICAL


Tipo de funcionamento: bomba
Origem: Itália
Desenvolvida no final dos anos 90
Peso: 3.5 kg
Comprimento total: 1025mm
Comprimento do cano: 470 mm (18.5 pol) ou 20 pol
Calibre: 12
Câmara: 89mm (3.5 pol)
Capacidade: 6+1

A NOVA Tactical é um dos modelos da família NOVA, da qual também faz parte a
SUPERNOVA. É uma arma que utiliza o sistema de alimentação tipo bomba e possui um projeto
bastante atual.
Pode ser utilizada com cartuchos de 2.75, 3 ou 3.5 polegadas de grande carga (magnum). A
NOVA Tactical possui a coronha fabricada em polímero e incorporada ao receptáculo da arma,
enquanto a SUPERNOVA permite que a coronha seja trocada, além de possuir um redutor de recuo.
O guarda-mão também é feito em polímero. O sistema de ferrolho é com trancamento por
rotação. O aparelho de pontaria pode ser tipo aberto ou ghost-ring e pode ser colocado trilho na
parte superior.

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A NOVA Tactical é uma arma leve, que pode utilizar munição muito potente e que é
resistente à ação climática, por ter muitas partes fabricadas em polímero e tratamento nas partes
metálicas.

Franchi SPAS 12
Tipo de funcionamento: semi-automático ou bomba
Origem: Itália
Desenvolvida no final dos anos 70 e produzida até 2000
Peso: 4.4 kg
Comprimento total: 1041mm
Comprimento do cano: 22 pol (546 mm)
Calibre: 12
Câmara: 70mm (2.75 pol)
Capacidade: 8+1

Foi desenvolvida para uso militar e policial e possui sistema que permite a ação semi-
automática ou pump. Em modo semi-automático, a SPAS 12 pode disparar até 4 tiros por segundo,
no entanto, não funciona para munições de baixa carga como as menos letais. A mudança de modo
de funcionamento é feita pressionando-se um botão no guarda-mão e movendo-o para frente (semi-
automático) ou para trás (pump) para travar o mecanismo. A arma possui um sistema que permite
bloquear a alimentação dos cartuchos que já estão no tubo de alimentação para que seja inserido
manualmente um outro cartucho específico.
O nome SPAS 12 significa oficialmente Sporting Purpose Automatic Shotgun (espingarda
automática para uso esportivo), no entanto, é uma arma muito pesada para a prática esportiva. Esta
nomenclatura foi definida para driblar a legislação, permitindo que a arma fosse adquirida por civis.
O significado de SPAS também é conhecido como Special Purpose Assault Shotgun (espingarda de
assalto de uso especial).
A SPAS 12 possui uma coronha rebatível com uma alça na ponta que serve para carregar a
arma ou para auxiliar na sustentação quando atirando com apenas uma mão. No ano 2000, a
produção desta arma foi encerrada e deu lugar à SPAS 15, tornando a SPAS 12 um item de
colecionador.

Franchi SPAS 15
Tipo de funcionamento: semi-automático ou bomba
Origem: Itália
Peso: 3.9 kg sem munição
Comprimento total: 1000mm (750 mm com a coronha rebatida)
Comprimento do cano: 18 pol (450 mm)
Calibre: 12
Câmara: 70mm (2.75 pol)
Capacidade do carregador: 6

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É uma arma derivada da SPAS 12, também para uso militar e policial. Assim como a
predecessora, funciona em modo semi-automático ou pump, com o mesmo tipo de sistema de
seleção. O sistema de ferrolho é com trancamento por rotação e utiliza os gases para o modo semi-
automático.
Por utilizar sistema de alimentação por carregador ao invés de tubo de alimentação, permite
maior velocidade de recarga. O modo pump permite utilizar munições de menor carga, como as
menos letais.
A coronha é rebatível para a lateral e há uma alça para transporte na parte superior. A SPAS
15 possui uma trava de segurança na empunhadura, logo abaixo do guarda-mato, que é liberada
quando o operador segura a empunhadura.
O aparelho de pontaria é aberto, tipo rifle, e regulável, mas é possível o acoplamento de
outros aparelhos de pontaria. O receptáculo da arma é feito de liga de alumínio e alguma peças de
polímero.

Remington 870
Tipo de funcionamento: bomba
Origem: EUA
Produção: 1950
Peso: 3.2 kg sem munição
Comprimento total: 1232mm (varia com o modelo)
Comprimento do cano: 14 ou 18 pol (355 ou 457 mm)
Calibre: 12, 16, 20, 28 e .410
Câmara: 70 a 82,5mm (2.75 a 3.25 pol)
Capacidade do carregador: 3 a 8

É uma espingarda muito popular nos EUA, sendo atualmente a recordista de vendas naquele
país. É utilizada para caça, esporte, defesa pessoal e pelas forças armadas e policiais. Pode ser
encontrada em vários calibres e variações de coronha, tamanho do cano, empunhadura, etc.
Nas versões policiais, o aparelho de pontaria pode ser tipo rifle ou ghost-ring, e as versões
mais recentes, 870 MCS (Modular Combat Shotgun) são totalmente modulares, podendo ser
alterados o tubo de alimentação, cano e coronha, além disso, possuem trilho tipo picatinny na parte
superior para colocação de acessórios ou para adaptação como arma auxiliar no trilho de um fuzil,
por exemplo.

20
CBC PUMP 12 586.2
Tipo de funcionamento: bomba
Origem: Brasil
Peso: 3.25 kg sem munição
Comprimento total: 750 a 1130mm (varia com o modelo)
Comprimento do cano: 19 ou 24 pol
Calibre: 12
Câmara: até 3 pol (76 mm)
Capacidade do carregador: 7

Espingarda calibre 12 muito utilizada por forças policiais e esportistas. A câmara comporta
munições até 3” magnum. Possui acionamento manual (pump), cano de alma lisa e choke cilíndrico.
O aparelho de pontaria é convencional, apenas com maça.
Há versões com coronha em madeira ou polímero e empunhadura tipo pistola (sem
coronha). A versão com coronha e cano de 19” tem comprimento total de 1000mm.

BOITO BSA-5T-84
Tipo de funcionamento: bomba
Origem: Brasil
Peso: 3 kg sem munição
Comprimento do cano: 20 a 30 pol (508 a 760 mm)
Calibre: 12
Câmara: 70mm (2.75 pol)
Capacidade do carregador: 4 ou 7

Arma destinada a caça e segurança. Disponível em várias versões, variando-se comprimento


do cano, coronha, empunhadura e acabamento.
Nos modelos de uso civil, possui choke cambiável e no modelo para forças policiais, não há
choke (cilíndrico). A trava de segurança manual fica localizada na parte superior da culatra, que é
fabricada em alumínio. A extração dos cartuchos é realizada por dois extratores opostos.
A coronha pode ser comum, tipo pistola, retrátil ou curta. Podem ser adaptados outros
acessórios como protetor térmico do cano e telha com empunhadura. O modelo para uso policial
possui cano de 20 pol.

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CARABINAS, FUZIS E FUZIS DE ASSALTO

Mauser 98 / Gewehr 98 / G98


Tipo de funcionamento: alavanca manual
Origem: Alemanha
Projeto: 1897
Peso: 4 kg
Comprimento total: 1250 mm
Comprimento do cano: 740 mm (29 pol)
Calibre: 7.92x57 mm Mauser
Velocidade do projétil: 878 m/s
Alcance efetivo: 500 m com mira aberta e 800m com luneta
Alimentação: clipe de 5 munições em carregador integrado

Foi desenvolvido para a infantaria do exército alemão em 1898, de onde vem o nome. O
carregamento pode ser feito com munições separadas ou em clipes de 5 cartuchos, pela parte
superior, com o ferrolho aberto. Após o carregamento, o clipe vazio é ejetado automaticamente ao
fechar o ferrolho. A alimentação é manual, pela alavanca do ferrolho. Ao abrir o ferrolho, o estojo
utilizado é ejetado e, ao fechar, é inserido o próximo do carregador interno. O percutor é armado ao
manobrar-se o ferrolho.
O G98 possui uma trava de segurança com três posições: travada e ferrolho bloqueado,
travada e ferrolho liberado (utilizada para carregar e descarregar a arma) e fogo.
Por apresentar muitas qualidade como mecanismo de ferrolho muito bom, com escape para
os gases em caso de ruptura do estojo, sistema de extração, trava de segurança, entre outros, várias
outras indústrias passaram a produzir o mesmo modelo de rifle.
Em 1935, o G98 foi substituído pelo K98k (Karbine Kurz ou carabina curta), que possui o
mesmo mecanismo, mas com pequenas modificações para tornar a arma mais curta e leve.

M1 Garand
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: EUA
Projeto: 1932
Peso: 4.3 kg
Comprimento total: 1103 mm

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Comprimento do cano: 610 mm (24 pol)
Calibre: .30-06 (7.62x63 mm) (há algumas versões 7.62x51mm)
Velocidade do projétil: 853 m/s
Alcance efetivo: 457 m
Alimentação: clipe de 8 munições em carregador integrado
Taxa efetiva de disparo: 16 a 24 por minuto

Projetado pelo canadense John C. Garand para o governo norte-americano. O M1 Garand é


um rifle semi-automático, que utiliza operação a gás, carregado por clipe de munição e, após
pequenos ajustes em seu projeto, foi selecionado para utilização pelo exército norte-americano em
1936. Foi muito utilizado na Segunda Guerra Mundial quando também surgiram versões de
precisão (sniper) e na Guerra da Coréia em 1950. Em 1957 passou a ser substituído pelo M14 e
munição 7.62x51mm.
Foi produzido por diversas empresas em vários países. O sistema de operação a gás utiliza
um canal e pistão localizados abaixo do cano, conectados ao conjunto do ferrolho. A pressão dos
gases no interior do cano aciona o pistão, que por sua vez empurra uma corrediça conectada ao
conjunto do ferrolho, movendo-o à retaguarda e promovendo o ciclo de ejeção e alimentação da
arma. O ferrolho é com trancamento por rotação com duas travas conectadas às paredes do
receptáculo e, ao ser rotacionado, as travas são desbloqueadas, permitindo o movimento do
conjunto.
O sistema de carregamento, clipe de 8 munições, é um ponto fraco do M1, pois o clipe
permanece no interior do receptáculo até que todas as munições sejam utilizadas, quando então o
ferrolho trava aberto e o clipe vazio é ejetado. Desta maneira, a tarefa de recarregar a arma sem que
as munições tenham acabado torna-se um tanto complicada, mas não impossível. Na época, ainda
não eram utilizados carregadores que poderiam ser dispensados e o clipe de munição era barato e
confiável. Foram desenvolvidos acessórios que permitem ao operador carregar o rifle apenas com
munições, inserindo-as uma a uma pela janela do receptáculo.
O aparelho de pontaria possui duas abas de proteção na maça, enquanto que a alça é
regulável. Nas versões de tiro de precisão podem ser acopladas lunetas, que ficam um pouco à
esquerda para permitir a recarga e a utilização do aparelho de pontaria aberto. Há trava manual
localizada logo à frente do guarda-mato.
Há vários tipos de baioneta para serem adaptadas neste rifle, assim como um lançador de
granadas, que é colocado na ponta do cano, enquanto a munição é substituída por munições sem
projéteis, que irão impulsionar as granadas. Há também um mecanismo adaptado que permite ao
operador disparar o gatilho sem ter que colocar o dedo no interior do guarda-mato, para utilização
de luvas grossas.

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M14
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: EUA
Projeto: 1954
Peso: 5.2 kg
Comprimento total: 1181 mm
Comprimento do cano: 559 mm (22 pol)
Calibre: 7.62x51 mm
Velocidade do projétil: 975 m/s
Alcance efetivo: 460 m (800m com aparelho ótico)
Alimentação: carregador com 20 munições
Taxa de disparo: 700 a 750 por minuto

O M14 foi desenvolvido a partir de modificações no projeto do M1 Garand. Alguns aspectos


a serem melhorados eram o sistema de carregamento com clipe de 8 munições, o peso e tamanho
excessivos da arma e da munição utilizada (.30-06).
O M14 é confiável, com grande poder de fogo, letalidade, penetração e longo alcance. No
entanto, utilizando carregador removível de 20 munições, no calibre 7.62x51mm, continuou sendo
uma arma pesada e com munição pesada. O seletor de fogo também não é muito utilizado pois a
arma é muito leve para o calibre, de maneira que é difícil controlar os disparos em rajadas, então
utiliza-se praticamente só o modo semi-automático.
O mecanismo de funcionamento é de operação a gás, localizado abaixo do cano, que possui
um limitador automático do gás utilizado para operar o sistema. O ferrolho é com trancamento por
rotação como no M1. O seletor de fogo fica no lado direito do receptáculo, acima do gatilho e a
trava manual é localizada à frente do guarda-mato. O aparelho de pontaria possui maça com abas
protetoras e alça regulável. O cano possui um quebra-chama longo e pode ser adaptado um bipé.
Utilizando munição muito potente para um fuzil de assalto e sendo muito leve para uma
metralhadora, o M14 logo foi substituído pelo M16. Mas este rifle continua sendo utilizado até hoje
por algumas unidades, além de servir como base para a construção do fuzil de precisão M21.
Foram criadas algumas variantes do M14, com modificações como o tipo de coronha, o
comprimento total e aparelho de pontaria ótico.

AR 10
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: EUA
Projeto: 1956
Peso: 3.29 a 4.05 kg
Comprimento total: 1050 mm
Comprimento do cano: 528 mm (20.7 pol)
Calibre: 7.62x51 mm
Velocidade do projétil: 820 m/s
Alcance efetivo: 630 m
Alimentação: carregador com 20 munições
Taxa de disparo: 700 por minuto

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Projetado por Eugene Stoner para a Armalite, apesar de não ter alcançado muito sucesso,
este fuzil é o precursor do AR15. Foi desenvolvido para substituir o M1 Garand, mas como ficou
pronto um pouco tarde demais e possuía um desenho fora do comum, o M14 foi adotado em seu
lugar.
O AR10 é basicamente um modelo um pouco maior do AR15. Utiliza operação a gás, com
injeção direta dos gases, sem a necessidade de pistão e corrediça. O ferrolho, com trancamento por
rotação, trava diretamente no cano, e não no receptáculo como era de costume, o que permite que o
receptáculo seja construído em alumínio, reduzindo o peso. Há uma alça de transporte que protege a
alça de mira, na parte superior, e a alavanca de manejo, na parte interior. A coronha, empunhadura e
o guarda-mão são fabricados de plástico.
Em 1958, a Armalite desenvolveu o fuzil AR15 com munição 5.56mm, superando o AR10.
No entanto, a empresa não foi bem sucedida nas vendas e, por isso, em 1959 vendeu os direitos de
produção do AR15 para a Colt, que conseguiu implementá-lo no mercado militar norte-americano.
Vídeo promocional: http://www.archive.org/details/AR10_Promotion

AR15 / M4 / M16 / CAR15


Família de armas baseadas na original AR15 projetada pela Armalite, que não obteve
sucesso comercial e vendeu os direitos de produção para a Colt em 1959, que, por sua vez,
conseguiu implementar o AR15 no mercado.
Todos os modelos são de calibre 5.56mm NATO (.223 Remington). Existem diversas
variações de M16, M4, AR15 e CAR15, que podem ser verificadas no sítio: http://en.wikipedia.org/
wiki/AR-15_variants
O funcionamento é por operação dos gases, que são canalizados por um tubo, localizado
acima do cano, até o conjunto do ferrolho. A pressão dos gases, juntamente com a ação da mola
recuperadora, realizam o ciclo de ejeção do estojo vazio e alimentação do próximo cartucho na
câmara.

AR 15
Tipo de funcionamento: semi-automático, rajada de três tiros e automático.
Origem: EUA
Projeto de 1957 e produção a partir de 1958
Peso: 2.27 a 3.9 kg
Comprimento do cano: 14.5, 16 ou 20 polegadas
Calibre: .223 remington ou 5.56mm NATO
Taxa de disparos: 800 disparos/min
Velocidade do projétil: 975 m/s
Alcance efetivo: 550 m
Aparelho de pontaria: alça e maça reguláveis

Projetada em 1957 com base no AR 10, mais leve e com calibre 5.56mm. Está em uso desde
1958. A Armalite vendeu os direitos de fabricação do AR 10 e AR 15 para a Colt em 1959, que
passou a fabricar a versão M16 para as forças armadas. O modelo AR 15 passou a ser designado
para uso civil e policial, em versão semi-automática. É uma arma de muita precisão e grande
adaptação modular, permitindo que sejam acoplados diversos acessórios, como lanternas, aparelhos
de pontaria, empunhaduras, silenciadores e lançador de granadas, como o M203 40mm. Atualmente

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o nome AR15 é registrado para uso da Colt, mas existem outros fabricantes de cópias dessa arma,
como a carabina M4 da Bushmaster.
O rifle AR 15 é semelhante ao M16, com exceção do cano e guarda-mão mais curtos e da
coronha expansiva. Há versões do AR 15 apenas com seletores de disparos semi-automáticos e
outras com seletores de rajada de três disparos e totalmente automático.

CAR15
O conceito CAR15 (Colt Automatic Rifle 15) foi uma família de armas criada pela Colt
baseada nos modelos AR15 e M16 com o objetivo de associar este tipo de armamento com o nome
Colt. Entre os modelos de CAR15 estão: Heavy Assault Rifle M1 e M2, submetralhadora, rifle de
sobrevivência e Commando (XM177).
Após a guerra do Vietnam, a Colt abandonou o conceito CAR15 e passou a designar este
armamento com a nomenclatura atual.

M4
Tipo de funcionamento: semi-automático, rajada de três tiros e automático.
Origem: EUA
Produção a partir de 1994
Peso: 2.27 kg
Comprimento total: 838mm (757 mm com a coronha recolhida)
Comprimento do cano: 14.5 polegadas
Calibre: .223 remington ou 5.56mm NATO
Taxa de disparos: 700 a 950 disparos/min
Velocidade do projétil: 884 m/s
Alcance efetivo: 360 m

Assim como o AR15, é uma versão mais leve e menor do M16, podendo ser apresentado em
versão semi-automática e rajada de três tiros (M4) ou semi-automática e totalmente automática
(M4A1). Atualmente o Colt M4 tem sua venda restrita, nos EUA, a forças armadas e órgãos
policiais.
O rifle M4 possui dois kits de modificação, conhecidos como SOPMOD 1 e 2 (Special
Operations Peculiar Modification). Por estas características, é uma arma mais adequada para
combates em ambientes confinados, operações especiais, operações aéreas, guerra urbana e uso
embarcado. A Colt possui contrato de exclusividade de produção do M4 até 2009.
Com exceção das primeiras unidades fabricadas, todos os M4 possuem em sua parte superior
um trilho tipo Picatinny, ao invés de alça para transporte / aparelho de pontaria.
O rifle M4 diferencia-se do M16 por ser menor, mais leve, possuir coronha expansiva com 4
pontos de regulagem e maior taxa de disparos. No entanto, possui menor alcance efetivo, menor
velocidade do projétil, mais barulho, maior desgaste de peças e tendência maior a
superaquecimento. O M4 possui um sistema de aproveitamento dos gases mais curto, que trabalha
sob pressões maiores, por isso aumenta-se a taxa de disparos, assim como o desgaste em peças
móveis.
O M4A1 possui seletor de disparos automático ao invés de rajada de três disparos como no
M4. O M4 Commando possui o cano 80mm menor que o M4 e, por isso, menor alcance efetivo
(250 a 300m) e menor velocidade do projétil (800m/s).

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De cima para baixo: M16A1, M16A2, M4 e M16A4.

M16
Tipo de funcionamento: semi-automático, rajada de três tiros ou automático.
Origem: EUA
Produção a partir de 1960
Peso: 3.9 kg
Comprimento: 1000mm
Comprimento do cano: 20 polegadas
Calibre: .223 remington ou 5.56mm NATO
Taxa de disparos: 800 a 900 disparos/min
Velocidade do projétil: 975 m/s (M16A1) ou 930 m/s (M16A2)
Alcance efetivo: 550 m

Família de armas desenvolvidas pela Colt a partir do modelo AR15 da Armalite. Existem as
variações M16A1, M16A2, M16A3 e M16A4.
O M16 e M16A1 funcionam em modo semi-automático ou automático. A única diferença
entre o M16 e o M16A1 é o recurso de assistência de fechamento do ferrolho. Um botão que,
quando empurrado, garante que o ferrolho está travado no cano e que a garra do extrator está
devidamente posicionada no anel de extração no culote do estojo da munição. É muito utilizado

27
quando a arma está suja ou quando o ferrolho é conduzido à frente. Foi implementado devido a
exigência das forças armadas dos EUA.
O M16A2 passou a ser utilizado a partir de 1980, com possibilidade de disparos em modo
semi-automático ou rajada de três disparos, além de modificações no aparelho de pontaria, coronha
mais extensa, cano mais pesado, guarda-mão arredondado, entre outras. O M16A3 é similar ao
M16A2, mas com controle de disparos do M16A1 (automático). O M16A4 possui trilho tipo
Picatinny ao invés de alça para transporte / aparelho de pontaria, além de trilhos do mesmo tipo no
guarda-mão, para colocação de lanternas, aparelhos de pontaria, visores noturnos, empunhaduras,
etc.
O corpo do M16 é feito de uma liga de alumínio, o conjunto do ferrolho e o cano de aço, e o
guarda-mão, a coronha e a empunhadura são de polímero. Os modelos mais recentes pesam cerca
de 2.9kg. Seu funcionamento se dá através do aproveitamento dos gases da combustão da pólvora.
Um tubo localizado logo acima do cano conecta a ponta do cano ao conjunto do ferrolho,
provocando o deslocamento do guia do ferrolho. Isto faz com que a limpeza e lubrificação do M16
tenha que ser feita mais freqüentemente.
O retém do carregador fica localizado no lado direito do fuzil, à frente do gatilho. Os
carregadores utilizados atualmente são para 30 munições.
O fuzil M16 juntamente com a carabina M4 são utilizados atualmente em mais de 80 países.
Há vários modelos de armas produzidos por outras empresas baseados no M16, entre eles:
Bushmaster M16 (EUA), Diemaco C7 e C8 (Canadá), Norinco CQ-311 (China), Khaybar KH 2002
(Irã), MSSR (Filipinas), T65, T86 e T91 (Taiwan).

Steyr AUG / StG 77


Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Áustria
Projeto: 1977
Peso: 3.6 kg
Comprimento total: 790 mm
Comprimento do cano: 508 mm (20 pol)
Calibre: 5.56x45 mm NATO (.223 remington)
Velocidade do projétil: 940 m/s
Alcance efetivo: 300 m
Alimentação: carregador com 30 ou 42 munições
Taxa de disparo: 680 a 850 por minuto

Fuzil de assalto criado na década de 70 pela indústria austríaca Steyr, para substituir o fuzil
StG 58 7.62mm (FN FAL). O nome AUG vem de Armee Universal Gewehr (fuzil universal do
exército) e é utilizado até os dias de hoje por forças militares e policiais em vários países. É o fuzil
de assalto tipo bullpup mais vendido atualmente.
Os armamentos conhecidos como tipo bullpup são caracterizados por possuírem o
mecanismo de acionamento e o carregador localizados atrás do gatilho, praticamente fazendo parte
da coronha, o que permite à arma possuir um cano maior, para um comprimento total relativamente

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menor.
O AUG foi desenvolvido combinando-se aspectos de outras armas. Na maioria dos modelos
possui aparelho ótico de pontaria integrado, com aproximação de 1.5x. O mecanismo de ação é
operado a gás, sendo que o cilindro de gás é localizado no lado direito do cano. O receptáculo é
construído em alumínio e a empunhadura e coronha são de polímero. O ferrolho é com trancamento
por rotação. O fuzil pode ser adaptado para canhotos, de forma que a ejeção dos estojos passa a ser
feita pelo lado esquerdo. O retém do carregador é localizado atrás do alojamento do carregador. A
alavanca de manejo fica no lado esquerdo e normalmente não se move junto com o ferrolho, mas
também pode funcionar acoplada a ele. A alavanca de manejo também é utilizada para liberar o
ferrolho após uma recarga, quando a última munição é utilizada e o ferrolho pára aberto.
Não há seletor de fogo. Ao invés disso, o sistema de gatilho de dois estágios permite ao
operador realizar disparos únicos, em modo semi-automático, ao acionar o gatilho apenas
parcialmente. Acionando o gatilho em seu curso total, a arma funciona em modo automático.
O cano é facilmente cambiável, podendo ser adaptado para rifle, submetralhadora, carabina
e metralhadora. Há outras versões, como o AUG A2 e A3. O A3 possui 4 trilhos tipo picatinny, um
na parte superior do receptáculo, dois nas laterais e um abaixo do cano e não possui aparelho de
pontaria integrado, como nos outros modelos. Há também uma versão para uso civil e policial que
funciona apenas em modo semi-automático.
A Steyr desenvolveu também um kit para adaptar o fuzil AUG para submetralhadora com
calibre 9x19mm, modificando-se o cano, ferrolho, carregador e alojamento do carregador. Esta
versão funciona com ação tipo blowback.

FN FAL / IMBEL M964


Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Bélgica
Projeto: 1947 a 1953
Peso: 4.45 kg
Comprimento total: 1090 mm
Comprimento do cano: 533 mm (21 pol)
Calibre: 7.62x51 mm NATO
Velocidade do projétil: 823 m/s
Alcance efetivo: 900 m
Alimentação: carregador com 20 ou 30 munições
Taxa de disparo: 650 por minuto

Produzido pela indústria bélica belga Fabrique Nationale de Herstal (FN), o nome deste
fuzil deriva de Fusil Automatique Leger (fuzil automático leve). O FAL é um dos fuzis militares
mais utilizados e famosos do século XX, tendo sido fabricado em mais de 10 países e empregado
em mais de 70.
É um fuzil com sistema de operação a gás, com pistão de curso curto localizado acima do
cano. Ao disparar, a ação do pistão dá uma batida rápida no conjunto do ferrolho, que completa o
ciclo por inércia. Há versões com seletor de fogo automático e semi-automático ou apenas modo
semi-automático. A alavanca de manejo é localizada na lateral esquerda e não se move ao disparar.
O cano possui quebra-chama e, em algumas versões, bipé.
O recuo do FAL é relativamente pequeno, devido ao seu peso. No entanto, em modo

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automático, é bastante difícil controlar a subida do cano.
O FAL foi fabricado em inúmeras versões, mas as mais conhecidas são a FAL 50.00 ou
apenas FAL, com coronha fixa e cano de tamanho padrão (533mm – 21 pol); FAL 50.63 ou FAL
“Para”, com coronha rebatível e cano mais curto; FAL 50.64, com coronha rebatível e cano padrão;
e o FAL 50.41 ou FAL Hbar ou FALO, com cano reforçado para ser utilizado com suporte.
Atualmente o FAL é produzido apenas nos EUA e no Brasil, pela IMBEL, com o nome de
LAR ou M964. Algumas versões modernas possuem várias modificações no projeto, alterando
bastante o aspecto do fuzil.
No Brasil, o FAL foi adotado oficialmente no ano de 1964, por isso sendo chamado de
M964, e a versão ParaFAL, de M964A1. Foram desenvolvidas também variantes do M964,
denominadas MD 1, 2, 3 e 4, que possuem modificações no mecanismo do ferrolho, além de
versões em calibre 5.56x45mm, podendo utilizar carregadores de AR15/M16 (modelo Fz MD2, 3 e
97).

FAMAS
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: França
Projeto: 1967 a 1971
Produção: a partir de 1975
Peso: 3.6 kg
Comprimento total: 757mm
Comprimento do cano: 488 mm (19.2 pol)
Calibre: 5.56x45 mm NATO
Velocidade do projétil: 960 m/s
Taxa de disparo: 900 a 1100 por minuto
Alcance efetivo: 300m (F1) e 450m (G2)
Alimentação: carregador com 25 (F1) ou 30 (G2) munições

O nome deriva de Fusil d'Assaut de la Manufacture d'Armes de Saint-Étienne (fuzil de


assalto da fábrica de armas de Saint-Étienne). Foi desenvolvido para utilização pelas Forças
Armadas francesas.
É um fuzil do tipo bullpup, que opera por ação tipo blowback atrasado, que significa que o
ciclo de movimento do ferrolho é impulsionado diretamente pela pressão dos gases no fundo do
estojo vazio. É atrasado pois, ao disparar a munição, um mecanismo retarda o movimento do
ferrolho à retaguarda, para extrair o cartucho e ejetá-lo e, em seguida, inserir uma nova munição na
câmara.
Pode ser adaptado para uso ambidestro e possui duas alavancas de seleção de fogo, uma para
segurança, semi-automático ou rajada, e outra para rajada de três disparos ou totalmente automática.
Possui um bipé junto ao guarda-mão. A alavanca de manejo é localizada na parte superior do
receptáculo, sob a alça de transporte, e não se move durante os disparos.
O primeiro modelo, designado F1, foi desenvolvido em 1971 e logo foram feitas
modificações, dando origem à segunda versão, G1, que possui guarda-mato maior, abrangendo toda
a empunhadura do gatilho, e guarda-mão melhorado. Por volta de 1994, surgiu a versão G2, que era
compatível com carregadores do AR15.

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Há variações do FAMAS de submetralhadora, sniper e commando, com pequenas
modificações no receptáculo e cano.

HK G3
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Alemanha
Projeto: 1950
Produção: a partir de 1958
Peso: 4.5 kg
Comprimento total: 1023mm
Comprimento do cano: 450 mm (17.7 pol)
Calibre: 7.62x51mm NATO
Velocidade do projétil: 800 m/s
Taxa de disparo: 500 a 600 por minuto
Alcance efetivo: 100m a 400m
Alimentação: carregador com 20 munições

O nome deriva de Gewerh 3 (fuzil 3). É um rifle simples e de fácil fabricação, que foi
desenvolvido para concorrer com o FN FAL e o M14, quando o padrão de munição utilizado passou
a ser o calibre 7.62x51mm. É um rifle confiável, versátil, controlável e barato e posteriormente deu
origem a várias outras armas fabricadas pela HK, tais como MP5, HK33, HK23, HK21 e PSG1.
Nos anos 60, foram desenvolvidas as versões A3 e A4, com guarda-mão de plástico e mira
ajustável. O A3 possui coronha fixa e o A4 coronha expansiva. O modelo G3KA4 é semelhante ao
A4, mas possui cano menor. Em todas as versões pode ser acoplado bipé. Há ainda algumas outras
variações do G3, com pequenas modificações.
O G3 pode funcionar em modo automático e semi-automático. Opera por ação tipo
blowback atrasado, que utiliza um ferrolho com duas partes, a cabeça e corpo. Ao disparar, a cabeça
é empurrada para trás, enquanto a pressão na câmara ainda é alta, e um sistema de rolamentos
retarda o movimento do corpo do ferrolho, que só se move quando a pressão já está mais baixa,
permitindo que o conjunto todo se mova e realizando a ejeção do estojo e a alimentação da nova
munição.
A alavanca de manejo é rebatível e localizada no lado esquerdo, sobre o cano, e não se move
durante os disparos. O seletor de fogo, no lado esquerdo, sobre o gatilho, define se está travado, em
modo semi-automático ou automático. Há versões com adição da posição de rajada de três tiros e
versões para uso civil com modo apenas semi-automático. O cano tem alma de 4 raias e possui
quebra-chama.
O aparelho de pontaria possui alça regulável e composta por um tambor giratório com
quatro posições: abertura tipo “U”, para disparos até 100m e três furos para disparos de 200, 300 e
400m cada um.

HK G36
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Alemanha
Projeto: 1990 a 1995
Produção: a partir de 1995
Peso: 3.6 kg

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Comprimento total: 998mm (coronha aberta) e 758mm (coronha fechada)
Comprimento do cano: 480 mm (19 pol)
Calibre: 5.56x45mm (.223 remington)
Velocidade do projétil: 920 m/s
Taxa de disparo: 750 por minuto
Alcance efetivo: 200m a 800m
Alimentação: carregador com 30 munições

O fuzil G36 foi desenvolvido pela HK para substituir o G3, com um projeto mais moderno.
Diferentemente do G3, este fuzil opera por ação dos gases e utiliza materiais e processos de
fabricação atuais.
É fabricado em grande parte com materiais sintéticos, como fibra de carbono. A coronha é
rebatível para o lado direito e o fuzil pode ser utilizado com a coronha aberta ou rebatida. O
aparelho de pontaria padrão, acoplado à alça de transporte, possui duas lentes, uma com 3.5x,
abaixo, e uma tipo red dot, acima, e são independentes, sendo que a primeira é utilizada para
disparos de longa distância e a segunda para disparos a curta distância e visada rápida. Há também
sistema de alça e maça, na alça de transporte, mas que só pode ser utilizado retirando-se o red dot.
A alavanca de manejo é localizada na parte superior do receptáculo, sob a alça de transporte,
e pode ser acionada tanto puxando-a pelo lado direito quanto pelo esquerdo. Quanto não está em
uso, a alavanca retorna para a posição central, alinhada com o cano. Ao disparar a arma, a alavanca
move-se junto com o ferrolho. A alavanca de manejo também pode ser travada na posição lateral
(perpendicular ao cano) e pode funcionar como assistente de trancamento do ferrolho.
A versão padrão tem seletor de fogo que permite ser disparada em modo semi-automático,
rajada de dois tiros e automático. Os carregadores são de polímero transparente e possuem encaixes
que permitem que dois ou três carregadores sejam acoplados para que se faça recarga mais rápido.
O retém do carregador é localizado atrás do alojamento do carregador. Há também um carregador
de tambor para 100 munições.
O funcionamento, por ação dos gases, se dá com pistão de curso curto, localizado acima do
cano, e ferrolho com trancamento por rotação.
Há algumas variações do G36, entre elas o G36C, (compacto), G36K (carabina), o MG36
(metralhadora), o G36E, G36KE, MG36E, G36V e G36KV. O receptáculo é comum a todas as
versões, assim como a coronha e o conjunto do ferrolho. O modelo K possui cano e guarda-mão
mais curtos e possui trilho para colocação de acessórios. A versão C tem cano e guarda-mão ainda
mais curtos, assim como coronha reduzida e a alça de transporte reduzida possui trilho tipo
picatinny, ao invés do sistema ótico de pontaria.

AK 47
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: União Soviética
Projeto: 1947
Produção: a partir de 1949
Peso: 3.8 kg
Comprimento total: 870mm
Comprimento do cano: 415 mm (16.3”)
Calibre: 7.62x39mm

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Velocidade do projétil: 710 m/s
Taxa de disparo: 600 por minuto
Alcance efetivo: 300m
Alimentação: carregador com 30 munições

O nome deriva de Avtomat Kalashnikova e é um rifle extremamente resistente, fácil de


operar e fazer manutenção e confiável mesmo nas condições mais adversas. Foi desenvolvido por
Mikhail Kalashnikov. É caracterizado pela coronha, empunhadura e guarda-mão de madeira (alguns
modelos mais recentes possuem empunhadura de plástico).
Opera por ação dos gases e pistão de curso longo, localizado abaixo do cano. O conjunto do
ferrolho move-se sobre dois trilhos no receptáculo. Há tamanha folga entre as peças que o
armamento pode funcionar mesmo com areia ou lama em seu interior. O ferrolho é com
trancamento por rotação e preso à alavanca de manejo, que se move durante os disparos. Não há
retém do ferrolho, por isso, após o último cartucho do carregador ser utilizado, o ferrolho não pára
aberto, sempre fechando.
O seletor de fogo possui as posições travado, automático e semi-automático, nesta ordem, e
é um dos pontos fracos do AK47, pois não é anatômico e é difícil de operar, principalmente com
luvas.
Em 1959, o fuzil passou por uma modernização, na qual o receptáculo sofreu modificações
em sua produção, foi acrescentado um compensador e um mecanismo de retardo no percutor, para
evitar que o mesmo atingisse a munição sem que o ferrolho estivesse completamente fechado.
Passou a ser chamado de AKM (Avtomat Kalashnikova Modernizirovanniy). No entanto, este tipo
de rifle continuou a ser chamado erroneamente de AK47. Há versões com coronha rebatível, para
desembarque de aeronaves, denominadas AKS. Pode ser adaptado lançador de granadas GP-25 de
40mm.
O aparelho de pontaria é de alça e maça, sendo que a alça é em formato de U e é regulável
para distâncias de 100 a 1000m (800m nas versões mais antigas).
O AK47 é o rifle de assalto mais utilizado e produzido de todos os tempos. Vários países
fabricam rifles tipo AK47, cada um com suas variações peculiares.

AK 74
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: União Soviética
Projeto: 1974
Produção: a partir de 1974
Peso: 3.3 kg
Comprimento total: 943mm
Comprimento do cano: 415 mm (16.3”)
Calibre: 5.45x39mm
Velocidade do projétil: 900 m/s
Taxa de disparo: 600 por minuto
Alcance efetivo: 100 a 1000m
Alimentação: carregador com 30 munições

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Foi desenvolvido devido à necessidade de redução de calibre, em referência ao AK47, por
isso sendo projetado no calibre 5.45x39mm, de maneira que fosse simples adaptar armamentos de
calibre 7.62x39mm.
O AK74 é basicamente o AK47 com calibre reduzido e outras pequenas modificações, como
compensador, coronha, e materiais utilizados na fabricação. Há versões com coronha rebatível
(AKS74) e com o cano reduzido – carabina AKS 74U, entre outras variações.
Continua sendo muito utilizado na União Soviética.

Bushmaster M 17
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: EUA
Projeto: 1982
Peso: 3.72 kg
Comprimento total: 760mm
Comprimento do cano: 546 mm (21.4”)
Calibre: 5.56x45mm
Alimentação: carregador com 30 munições

Foi desenvolvido para concorrer com o Steyr AUG, também com desenho tipo bullpup.
Opera a gás, com pistão de curso curto, acima do cano. Ferrolho com trancamento por rotação. A
parte posterior da alça de transporte funciona como alavanca de manejo. A parte superior da alça de
transporte apresenta um trilho para colocação de acessórios. O receptáculo é composto de liga de
alumínio e polímeros. A janela de ejeção é localizada no lado direito e não pode ser alterada, apesar
dos outros controles da arma serem ambidestros. É compatível com carregadores tipo AR15.

HK XM8
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: EUA e Alemanha
Projeto: 2002
Produção: 2003 e 2004 (apenas protótipos)
Peso: 2.66 kg
Comprimento total: 838 mm
Comprimento do cano: 318 mm (12.5 pol)
Calibre: 5.56x45mm
Velocidade do projétil: 920 m/s
Taxa de disparo: 750 por minuto
Alimentação: carregador com 30 munições

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O XM8 foi desenvolvido pela HK juntamente com o exército norte-americano, com a
intenção de substituir o M16 e o M4. Seu projeto é baseado no G36, e é cerca de 20% mais leve que
o M4 e foi desenvolvido para utilizar um novo tipo de munição, com o estojo de polímero.
O objetivo era desenvolver um armamento totalmente modular que pudesse ser
reconfigurado para qualquer variante, desde uma arma curta de defesa até uma metralhadora de
saturação utilizando de bipé.
Opera por ação dos gases, com pistão com curso curto, ferrolho com trancamento por
rotação. A alavanca de manejo é localizada na parte superior do receptáculo, sob a alça de transporte
e é similar à do G36.
O rifle é construído em sua maioria de materiais compósitos e possui coronha expansiva e
alça de transporte removível com trilho para aparelho de pontaria.
Algumas desvantagens eram a ergonomia, o peso, o superaquecimento do guarda-mão e a
bateria do aparelho de pontaria ótico. Em 2005 o projeto foi cancelado.

FN SCAR-L / MK 16 e SCAR-H / MK 17
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Bélgica e EUA
Projeto: 2003
Peso: 3.12 kg (SCAR – L) e 3.26 kg (SCAR – H)
Comprimento total: 620 a 850 mm (SCAR – L) e 770 a 997 mm (SCAR – H)
Calibre: 5.56x45 (SCAR – L) e 7.62x51mm(SCAR – H)
Velocidade do projétil: 875 m/s
Taxa de disparo: 550 a 600 por minuto
Alimentação: carregador com 30 munições

O nome deriva de Special operations forces Combat Assault Rifle e foi desenvolvido pela
FN de Herstal para o SOCOM (comando de operações especiais) das forças armadas norte-
americanas. São possíveis substitutos para o M4 e M16.
Os dois modelos básicos são o SCAR-L (light – leve) ou Mk 16 Mod 0 e o SCAR-H (heavy
– pesado) ou Mk 17 Mod 0.
O propósito era desenvolver um rifle que pudesse ser configurado tanto para combates em
ambientes confinados como para tiro de precisão a longa distância e que pudesse também ser
adaptado para outros tipos de munição, como o 7.62x39mm. Tanto o modelo L como o H foram
inicialmente fabricados nas versões padrão (S), curta (CQC) e para tiro de precisão (SV – Sniper

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Variant).
Opera por ação dos gases, com pistão com curso curto, ferrolho com trancamento por
rotação. O mecanismo interno é menos sujeito a panes quando em contato com sujeira, em relação
ao M4 e M16. A alavanca de manejo pode ser acoplada tanto no lado direito quanto no esquerdo.
Há trilhos tipo picatinny na parte superior do receptáculo e nas laterais e abaixo do guarda-
mão. A coronha é rebatível para o lado e é regulável em comprimento e altura, para apoiar o rosto.
O aparelho de pontaria é acoplado ao trilho e tanto a alça quanto a maça podem ser abaixadas, para
a utilização de outro sistema de mira.
A parte superior do receptáculo é fabricada de alumínio e a parte inferior de polímero. 90%
das peças são comuns ao modelo L e H.

Beretta RX4 Storm


Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Itália
Produção: a partir de 2005
Peso: 3.19 kg
Comprimento total: 854mm e 943mm
Comprimento do cano: 317mm e 406mm (12.5 e 16 pol)
Calibre: 5.56x45mm
Alimentação: carregador com 10 ou 30 munições

É o rifle da mesma família da pistola PX4 e da carabina CX4 da Beretta embora estes
armamentos não possuam características de mecanismo comuns. O RX4 foi desenvolvido para
utilização por forças policiais e órgãos de segurança, funcionando apenas em modo semi-
automático.
O rifle RX4 possui funcionamento por ação dos gases e trancamento do ferrolho por
rotação, utilizando um sistema patenteado pela Benelli. A tomada dos gases ocorre logo à frente da
câmara, onde os gases estão mais quentes e limpos. O ferrolho fica travado aberto após o último
disparo.
A coronha pode ser fixa ou regulável. Há trilho tipo picatinny na parte superior do
receptáculo e o mesmo trilho pode ser acoplado nas laterais e na parte de baixo do guarda-mão. O
aparelho de pontaria é do tipo ghost-ring e regulável.

Beretta CX4 Storm


Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Itália
Produção: a partir de 2003
Peso: 2.57 kg
Comprimento total: 755mm
Comprimento do cano: 422.5mm (16.6 pol)
Calibre: 9x19mm, 9x21mm, .40S&W e .45ACP
Alimentação: vários carregadores variando de 8 a 30 munições

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A CX4 é a carabina da família Storm da Beretta, destinada para forças policiais, defesa
pessoal e esporte. Utiliza munição com calibre de pistolas e é compatível com os carregadores da
Beretta 92 e 96.
Podem ser instalados trilhos tipo picatinny na parte superior, inferior e laterais. Pode ser
adaptada para operação por canhotos, modificando a trava, janela de ejeção e retém do carregador
para o lado oposto.
Opera por sistema de blowback, no qual a pressão dos gases age diretamente no cartucho e
no ferrolho para empurrar o conjunto do ferrolho para trás e realizar o ciclo de ejeção e alimentação
da arma.

SUBMETRALHADORAS

Thompson
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: EUA
Projeto: 1917
Produção: a partir de 1921
Peso: 4.8 kg
Comprimento total: 851mm
Comprimento do cano: 267mm (10.5 pol)
Calibre: .45 ACP
Taxa de disparo: 600 a 1200 por minuto
Alcance efetivo: 100 a 150m
Alimentação: carregador de 20 ou 30 munições ou tambor de 50 ou 100 munições

Armamento muito utilizado em seu tempo tanto por forças policiais quanto por criminosos
por ser compacto, confiável, com munição de grosso calibre e alta taxa de disparos. Também era
conhecida como Thommy Gun, entre outros nomes.
A primeira versão, Modelo 1921, tem taxa de disparo de 900 rpm, o que gera muita subida
de cano em disparos automáticos. Possui empunhadura vertical na frente. Opera em ação tipo
blowback atrasado, com ferrolho aberto. Os modelos seguintes passaram a ter modificações como
variações de empunhadura, a alavanca de manejo passou da parte superior para a lateral direita e a
operação por blowback deixou de ser atrasada.
Foi produzida por vários fabricantes e atualmente, os modelos originais mais antigos
tornaram-se itens de colecionador, custando em torno de US$ 20.000.

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UZI
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Israel
Projeto: Uzi: 1948; MiniUzi: 1982; MicroUzi: 1983
Peso: Uzi: 3.5 kg; MiniUzi: 2.7 kg; MicroUzi: 1.5kg
Comprimento total: Uzi: 470/650 mm; MiniUzi: 360/600 mm; MicroUzi: 250/460 mm
Compr. do cano: Uzi: 400mm; MiniUzi: 197mm; MicroUzi: 117mm (15.7, 7.7 e 4.6 pol)
Calibre: 9x19mm
Taxa de disparo: Uzi: 600; MiniUzi: 950; MicroUzi: 1250
Velocidade do projétil: Uzi: 400m/s; MiniUzi: 375

A submetralhadora UZI é utilizada e fabricada em vários países por forças militares e


policiais.
Opera por ação tipo blowback, com ferrolho aberto. O ferrolho é tipo telescópico, que
significa que o ferrolho, quando fechado, aloja a parte inicial do cano em seu interior. Isto permite
que o ferrolho seja mais pesado, reduzindo a taxa de disparos; o carregador é inserido na
empunhadura e a arma fica melhor balanceada.
O receptáculo é fabricado em aço e a alavanca de manejo fica em sua parte superior, não
movendo-se ao disparar e possui um corte para permitir a visada. A coronha pode ser removível,
retrátil ou rebatível, dependendo do modelo.
As versões Mini e Micro possuem variações que podem operar com ferrolho ou aberto ou
fechado. Há vários tamanhos de carregadores, de 20 a 50 munições e ainda versões em calibres
diferentes.

HK MP5
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Alemanha
Projeto: 1964
Produção: desde 1966
Peso: 2.0 a 3.6 kg
Comprimento total: 349 a 805 mm
Comprimento do cano: 115 a 225 mm (4.5 a 8.9 pol)
Calibre: 9x19mm, 10mm Auto ou .40S&W
Taxa de disparo: 800 na 900 por minuto
Velocidade do projétil: 285 a 425 m/s
Alcance efetivo: 25 a 100m
Alimentação: carregador com 15 ou 30 munições

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O nome deriva de Maschinen Pistole (submetralhadora), mas inicialmente era chamada de
HK MP54 ou apenas HK54. Foi adotada inicialmente pela polícia federal e forças armadas alemãs e
atualmente é utilizada em mais de 40 países por forças de segurança, policiais e militares, sendo
inclusive fabricada em vários deles sob licença. É um dos armamentos mais famosos e usados desta
categoria em todo o mundo.
É uma arma de muita qualidade, confiabilidade e precisão em disparos únicos. Foi
desenvolvida a partir do desenho do fuzil G3 e, assim como ele, opera por ação tipo blowback
atrasado por rolamentos. Dispara com o ferrolho fechado, gerando melhor precisão, mas
provocando maior aquecimento quando em fogo contínuo.
O conjunto do ferrolho possui uma cabeça, o corpo e os rolamentos, de maneira que o
movimento dos rolamentos retarda o deslocamento da cabeça do ferrolho, que move-se a uma
velocidade quatro vezes menor que a do conjunto, quando este passa a se mover unido.
Há versões com sistema de gatilho para disparos em modo semi-automático, rajada de 2 ou
3 tiros e/ou totalmente automático. Pode ser acoplado supressor de som no cano. O aparelho de
pontaria é do tipo alça e maça, sendo que a alça é do tipo tambor giratório com quatro furos, para
adequar-se às distâncias de tiro de 25, 50, 75 e 100 m, e é regulável em altura e lateralidade. Podem
ser acoplados acessórios como lanternas e sistemas óticos de pontaria.
Os modelos iniciais apresentavam carregador bifilar reto, que hoje foram substituídos por
curvos.
Há vários modelos da MP5, entre eles:
MP5A1, A2, A3, A4 e A5: variam-se tipo de coronha (fixa ou retrátil) e sistema de gatilho
(rajada, semi ou automático)
MP5SFA2 e A3: varia a coronha e funcionam apenas em modo semi-automático.
MP5N: modelo desenvolvido para a Marinha, com supressor de som, coronha retrátil e
modo semi e automático.
MP5K: versão compacta, com as mesmas variações do MP5A1, A4, A5, N e PDW.
MP5SD 1 a 6 e N: todos com supressor de ruídos e variando o sistema de gatilho.
MP5/10: calibre 10mm Auto, com variações, produzido de 1992 a 2000.
MP5/40: calibre .40 S&W, com variações, produzido de 1992 a 2000.
HK94: modelo para uso civil, apenas em modo semi-automático.

FN P90
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Bélgica
Projeto: 1986
Produção: desde 1993
Peso: 2.54 kg
Comprimento total: 500 mm

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Comprimento do cano: 263 mm (10.3 pol)
Calibre: 5.7x28mm
Taxa de disparo: 900 por minuto
Velocidade do projétil: 716 m/s
Alcance efetivo: 150m
Alimentação: carregador com 50 munições

A P90 foi desenvolvida para utilização por tropas das forças armadas que não tinham como
principal função o combate com uso de fuzil. Uma vez que as pistolas e submetralhadoras, que
utilizavam munições tipo pistola, eram ineficazes contra soldados com proteção balística, a FN
criou uma submetralhadora que utiliza munição com alto poder de penetração, similar à
5.56x45mm, mas em tamanho reduzido, e mantendo o baixo recuo do armamento.
O nome deriva de Project e por ser criada nos anos 90. O objetivo do projeto incluía
tamanho e peso reduzidos, grande capacidade de munição, ser ambidestro e fácil de utilizar e
realizar manutenção. Por isso optaram por um armamento com desenho tipo bullpup, fabricado em
polímero, com carregador bifilar transparente e, para que fosse ainda mais compacto, o carregador é
acoplado acima do cano, na posição horizontal, com as munições apontando para a esquerda. Um
mecanismo acoplado no carregador rotaciona cada projétil, alinhando-o com o cano, antes de ser
inserido na câmara.
O aparelho de pontaria padrão utiliza um retículo sem ampliação da imagem, tipo círculo e
ponto, além de possuir também sistema aberto de alça e maça.
A alavanca de manejo, o retém do carregador e o aparelho de pontaria aberto são duplicados
simetricamente nas laterais e a ejeção dos estojos é feita pela parte de baixo do receptáculo, logo
atrás da empunhadura, tornando a arma totalmente ambidestra sem a necessidade de modificações.
Opera por ação tipo blowback, com curto recuo do cano e com ferrolho fechado. O
mecanismo de gatilho apresenta um seletor de segurança, disparos em modo semi-automático e
automático, sendo que no modo automático, quando o operador pressiona o gatilho parcialmente,
ocorre apenas um disparo e é necessário pressionar todo o curso para produzir a rajada.
Possui um quebra-chama/compensador na ponta do cano. O guarda-mato é
superdimensionado e funciona também como guarda-mão/empunhadura.
As versões produzidas são: P90 TR (Triple Rail), com três trilhos, sendo um na parte
superior e dois nas laterais; P90 USG, com aparelho de pontaria ótico diferente; P90 LV, com
apontador laser; P90 IR com apontador infra-vermelho; PS90, versão para o mercado civil, apenas

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com modo semi-automático, entre outras pequenas diferenças.
Atualmente a P90 é utilizada em vários países por forças armadas e policiais, mas
diferentemente do seu propósito inicial, que era de ser uma arma compacta para defesa, ela é
utilizada ofensivamente por grupos de assalto como arma principal.
Com base no projeto da P90, foi desenvolvida também uma pistola pela FN, denominada
Five-SeveN, que utiliza a mesma munição 5.7x28mm.

FAMAE SAF (Taurus MT .40)


Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Chile
Projeto: 1996
Peso: 2.7 kg (9mm) e 3.0 kg (.40S&W)
Comprimento total: 640mm
Comprimento do cano: 198 mm (7.8 pol)
Calibre: 9mm ou .40S&W
Taxa de disparo: 1200 por minuto
Alcance efetivo: 150m
Alimentação: carregador com 20 ou 30 munições

Foi desenvolvida pela FAMAE (Fábricas y Maestranzas del Ejército), no Chile, sendo que
lá é utilizada pelas forças armadas e policias e é também exportada. Seu projeto é baseado no fuzil
SIG SG 540, mas com tamanho reduzido e com ferrolho modificado.
Funciona por operação tipo blowback, com ferrolho fechado. O seletor de fogo possui 4
posições: travado, semi-automático, rajada de três tiros e automático. O receptáculo é fabricado em
aço, mas a empunhadura e guarda-mão são de polímero.
A SAF é fabricada em quatro versões: com coronha fixa de polímero; com coronha rebatível
tubular metálica; com coronha rebatível e supressor de som; e a Mini-SAF, compacta, com cano
menor, sem coronha e com empunhadura vertical ao invés de guarda-mão. O aparelho de pontaria é
regulável.
Os carregadores são de polímero transparente e podem ser acoplados um ao outro até três,
para recarga mais rápida.
A Taurus fabrica a MT .40 que é similar à SAF, com apenas pequenas modificações.

HK UMP
Tipo de funcionamento: semi-automático e automático
Origem: Alemanha
Projeto: final dos anos 90
Produção: desde 1999
Peso: 2.1 kg
Comprimento total: 690 mm
Comprimento do cano: 200 mm (7.9 pol)

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Calibre: 9x19mm, .40S&W ou .45 ACP
Taxa de disparo: 600 por minuto
Alcance efetivo: 100m
Alimentação: carregador com 25 (.45) ou 30 munições (.40 e 9mm)

A UMP (Universale Maschinen Pistole – submetralhadora universal) foi criada para


substituir a MP5, como um opção mais barata e ainda assim mais leve e com maior poder de fogo.
Por isso foi inicialmente fabricada nos calibres .40 e .45, para as forças policiais, e mais tarde no
calibre 9mm.
Assim como a MP5, opera por ação tipo blowback, com ferrolho fechado.
Por utilizar munições mais potentes, a taxa de disparo é reduzida para facilitar o controle
durante disparos em rajada. Por isso é uma das submetralhadoras mais lentas no mercado.
O receptáculo é fabricado em polímero. Os controles são ambidestros. O mecanismo do
gatilho pode ter várias configurações dentre os modos semi-automático, rajada de dois ou três
disparos e automático. O ferrolho pára aberto após o disparo do último cartucho do carregador.
A coronha é rebatível para o lado e há trilhos tipo picatinny, sendo um sobre o receptáculo,
um sob o guarda-mão e dois nas laterais.
É fabricada nas versões UMP45, UMP40 e UMP9, de acordo com o calibre, e
diferenciando-se apenas pelo carregador curvo no modelo 9mm.

FUZIS DE PRECISÃO

Steyr AMR / IWS 2000


Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Áustria
Projeto: anos 80
Peso: 18 kg
Comprimento total: 1800mm
Comprimento do cano: 1200mm (47 pol)
Calibre: 15.2mm Steyr APFSDS
Velocidade do projétil: 1450 m/s
Alcance efetivo: 1000m para blindagem de 40mm
Alimentação: carregador com 5 munições

O primeiro desenho recebeu o nome AMR de Anti-Material Rifle (rifle anti-material) e


posteriormente IWS de Infantry Weapon System (sistema bélico de infantaria).
Opera por ação tipo longo recuo do cano, com trancamento por rotação. O ferrolho se
destranca do cano por rotação ao final do curso do conjunto, ejetando o estojo vazio e alimentando
uma nova munição. Este mecanismo permite que o recuo seja melhor absorvido. Possui cano de
alma lisa com um grande quebra-chama, que auxilia como compensador.
O carregador de cinco munições é localizado no lado direito e inclinado 45º para baixo.
Possui como padrão um bipé e aparelho ótico com 10x de aproximação.

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Steyr 15.2mm X 7.62mm NATO

É o primeiro rifle portátil a utilizar este tipo de munição, normalmente usada por canhões. A
munição recebe o nome de APFSDS, ou seja Armor Piercing Fin Stabilized Discarding Sabot
(projétil estabilizado por aletas para penetração em blindagem com capa descartável). É uma
munição que dispara um conjunto formado por um projétil de tungstênio envolto em uma “casca”
plástica que, posteriormente, se separam e apenas o projétil atinge o alvo. Este projétil possui aletas
para garantir a estabilidade, uma vez que o cano da arma é de alma lisa. Com este sistema, o projétil
disparado a 1000m é capaz de atravessar uma blindagem de 40mm e ainda produzir estrago com
fragmentos secundários.
Na verdade, não é um fuzil de precisão, e sim um fuzil anti-blindagem.

Steyr .50 HS
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Áustria
Projeto: 2004
Peso: 12.9 kg
Comprimento total: 1370mm
Comprimento do cano: 833mm (32.8 pol)
Calibre: .50 BMG ou .460 Steyr
Alcance efetivo: 1500m
Alimentação: ferrolho manual e um disparo

Projetado para vencer blindagens leves e para tiros de precisão. O nome deriva de Heavy
Sniper. É um fuzil de um disparo apenas e com ferrolho de ação manual e trancamento rotacional.
A coronha é regulável em comprimento e altura. O cano é parcialmente flutuante, com oito
raiamentos e possui quebra-chama e bipé. Apresenta um trilho tipo picatinny e não possui aparelho
de pontaria aberto.

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Barrett M82
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: EUA
Projeto: 1980
Produção: a partir de 1982
Peso: 12.9 kg
Comprimento total: 1448mm
Comprimento do cano: 737mm (29 pol)
Calibre: .50 BMG (12.7x99mm)
Alcance efetivo: 1800m (recorde de 2500m; máximo de 6800m)
Velocidade do projétil: 853 m/s
Alimentação: carregador de 10 munições

Também chamado de Light Fifty (cinqüenta leve), é capaz de neutralizar alvos como
veículos, aeronaves em solo e pessoas barricadas, devido ao grande alcance efetivo e energia do
projétil. É muito utilizado por forças militares e policiais em vários países e por civis para
competições de tiro a longa distância. Em atividades policiais é muito utilizado para deter veículos.
Opera por curto recuo do cano, com trancamento do ferrolho por rotação. Após o disparo, a
pressão dos gases empurra o conjunto do ferrolho juntamente com o cano para trás, até que o
movimento do cano é bloqueado e o ferrolho é destrancado do cano, continuando seu movimento
para ejetar o cartucho vazio e retornar à frente, alimentando uma nova munição e trancando-se
novamente no cano. O deslocamento do cano é de cerca de 25mm.
O cano é flutuante para dissipar mais calor e reduzir o peso e possui um grande quebra-
chama na ponta. Em todos os modelos há uma alça de transporte rebatível e bipé (removíveis no
M82A3).
O modelo M82A1 possui trilho para aparelho ótico de pontaria, além de alça e maça
rebatíveis. Em geral, o M82 é utilizado com aparelho de pontaria ótico com 10x de aproximação. O
M82A1M ou M82A3 possui um longo trilho tipo picatinny na parte superior do receptáculo.
O modelo M82A2 foi desenvolvido para disparos sem apoio, com desenho tipo bullpup,
onde a empunhadura e gatilho ficam à frente do carregador. A coronha foi adaptada abaixo do
receptáculo, foi colocada empunhadura frontal e o suporte do aparelho de pontaria ótico foi movido
um pouco para frente, mas este modelo não obteve muito sucesso.
O modelo M107 ou XM107 é basicamente o M82A1 com pequenas modificações e possui
alcance efetivo de 2600m.
O Barrett M90 e M95 foram projetados com base no M82, mas com ferrolho manual,
tamanho e peso reduzidos, desenho tipo bullpup e carregador para 5 munições.
O Barrett M99 é semelhante esteticamente, mas é um rifle de apenas um disparo, ferrolho de
ação manual, com mais ênfase em precisão do que em taxa de disparos, o ferrolho é modificado e o
receptáculo é de peça única. O M99 estabeleceu um recorde em uma competição de tiros a 1000
jardas de distância (914,4m) agrupando 5 tiros em um diâmetro de 104mm.
O M90, M95 e M99 são todos em calibre .50.

McMillan TAC-50
Tipo de funcionamento: ferrolho manual

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Origem: EUA
Projeto: anos 80
Produção: a partir de 1982
Peso: 11.8 kg
Comprimento total: 1448mm
Comprimento do cano: 737mm (29 pol)
Calibre: .50 BMG (12.7x99mm)
Alcance efetivo: 2000m
Velocidade do projétil: 850 m/s
Alimentação: carregador de 5 munições

Utilizado por forças militares, policiais e por civis. É muito preciso garantindo resultados de
até 0.5 MOA com munições match grade.
Funciona com ferrolho de ação manual e trancamento por rotação. O cano é flutuante para
dissipar calor e reduzir o peso e possui um quebra-chama na ponta.
Os carregadores removíveis de 5 munições são fabricados em fibra de vidro. É projetado
para disparar utilizando-se bipé. A coronha é regulável, rebatível e removível. Não possui aparelho
de pontaria aberto. É utilizado por forças canadenses com um aparelho ótico de 16x.
O disparo letal de maior distância registrado foi realizado com este fuzil por um sniper
canadense em março de 2002 no Afeganistão, quando Rob Furlong abateu um Taliban a 2430m de
distância.

Barrett XM500
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: EUA
Projeto: 2006
Peso: 11.8 kg
Comprimento total: 1168mm
Calibre: .50 BMG (12.7x99mm)
Alimentação: carregador de 10 munições

Ainda é um protótipo, sendo desenvolvido para as forças armadas norte-americanas como


uma alternativa mais leve e compacta em relação ao M82.
Diferentemente do predecessor, opera por ação dos gases, com cano estacionário, o que
permite maior precisão. O pistão e câmara de gás ficam localizados acima do cano e o ferrolho
tranca no cano por rotação. Tem desenho tipo bullpup.

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Steyr Scout Tactical
Tipo de funcionamento: ferrolho manual
Origem: Áustria
Peso: 3.3 kg
Comprimento total: 1039mm
Comprimento do cano: 508mm (20 pol)
Calibre: 7.62x51mm (.308 winchester)
Alcance efetivo: 400m
Alimentação: carregador de 5 ou 10 munições

Este rifle foi desenvolvido com base nas idéias de Jeff Cooper a respeito de um rifle ideal
para uso generalizado. Tais idéias incluíam: peso máximo descarregado de 3.5kg; comprimento
máximo de 1000m; aparelho de pontaria ótico de reduzida aproximação; aparelho de pontaria
auxiliar tipo ghost-ring; bandoleira; calibre .308 winchester.
Foi fabricado inicialmente no calibre 7.62x51mm, mas outras versões foram produzidas nos
calibres .223 remington, .243 winchester, 7mm-08 remington e .376 steyr.
A maior parte da arma é fabricada em polímeros, com exceção do cano e conjunto do
ferrolho. O aparelho de pontaria padrão, acoplado em trilho tipo picatinny, é de 2.5x de
aproximação para visada rápida a curta e média distância e há aparelho auxiliar tipo ghost-ring
rebatível.
O cano é flutuante. A coronha é regulável em comprimento e altura. O guarda-mão possui
um bipé totalmente acoplado.
O Modelo Steyr Elite é basicamente semelhante ao Scout, mas é mais robusto, com cano
mais comprido e alavanca de manejo maior. A alma do cano também é modificada, dando mais
velocidade ao projétil, permitindo que o alcance efetivo passe de 800m.

IMBEL Fz .308 AGLC


Tipo de funcionamento: ferrolho manual
Origem: Brasil
Peso: 4.7 kg sem luneta e bipé
Comprimento total: 1200mm
Comprimento do cano: 609mm (24 pol)
Calibre: .308 WIN (7.62x51mm)
Alcance efetivo: 600m
Alimentação: carregador integrado de 10 munições

Produzido pela IMBEL, é um fuzil de precisão projetado para utilização pelas forças
armadas e policiais. Precisão divulgada de 1MOA.
A ação é manual, com ferrolho com trancamento por rotação e cano flutuante. O corpo da
arma é fabricado em madeira. Utiliza carregador de 5 munições integrado. Não possui aparelho de
pontaria, apenas furação para luneta.

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HK PSG-1
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Alemanha
Projeto: 1970
Peso: 8.1 kg
Comprimento total: 1200mm
Comprimento do cano: 650mm (25.6 pol)
Calibre: .308 WIN (7.62x51mm)
Alcance efetivo: 1000m
Velocidade do projétil: 868 m/s
Alimentação: carregador de 5 ou 20 munições

O nome deriva de Präzisions-Scharfschützen-Gewehr (rifle de precisão para atiradores de


elite). Foi desenvolvido para forças policiais e de contra-terrorismo, em decorrência, segundo
informações, do ataque terrorista em Munique, nas olimpíadas de 1972. É um dos fuzis de precisão
mais caros do mercado, com valores entre US$ 12000 e 15000.
Funciona por ação tipo blowback atrasado por rolamentos, assim como o fuzil HK G3. A
alma do cano é do tipo poligonal. Há um recurso de fechamento silencioso do ferrolho, assim como
no fuzil M16, para que nenhum som seja produzido.
A coronha é de plástico, ajustável em comprimento e altura. Não possui bipé integrado. Não
há aparelho de pontaria aberto e o aparelho ótico padrão é uma luneta de 6x42 com retículo
iluminado e ajuste de alcance de 100 a 600m.
A precisão esperada é inferior a 1 MOA e este é considerado um dos rifles mais precisos
deste calibre, capaz de colocar 50 tiros dentro de um círculo de 80mm a 300m.
A variação PSG1A1 trouxe como modificações a alteração do ângulo da alavanca de
manejo, que interferia na colocação de outras lunetas, e a troca da luneta padrão, por uma de
3-12x50.
O modelo MSG-90 é uma versão militar, reforçada e mais leve, com quebra-chama e
compensador.

Walther WA2000
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: Alemanha
Projeto: anos 70

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Peso: 6.95 kg
Comprimento total: 905mm
Comprimento do cano: 650mm (25.6 pol)
Calibre: .308 WIN (7.62x51mm), .300 WIN magnum, 7.5x55mm Swiss
Alcance efetivo: 1000m
Alimentação: carregador de 6 munições

Fuzil desenvolvido para utilização pelas forças policiais, mas por ser muito caro, não
alcançou grande sucesso.
Opera por ação dos gases com pistão de curso curto abaixo do cano e com trancamento do
ferrolho por rotação. Tem cano flutuante e desenho tipo bullpup. A coronha é regulável e não há
aparelho de pontaria aberto. O calibre padrão era o .300 winchester magnum, que permitia alcance
efetivo de mais de 800m. O aparelho ótico padrão é de 2.5-10x.
Acredita-se que apenas 176 unidades foram produzidas e apenas 15 exportadas para os
EUA. Por isso, atualmente o valor de mercado deste rifle varia de US$ 75000 a 80000.

Armalite AR 10 (t)
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: EUA
Peso: 4.72 kg
Comprimento total: 1105mm
Comprimento do cano: 610mm (24 pol)
Calibre: .308 WIN (7.62x51mm) ou .338 federal
Alimentação: carregador de 10 ou 20 munições

É uma versão adaptada do AR10 original, que permite alta taxa de disparos com grande
precisão (1 MOA).
Opera a gás com injeção direta e ferrolho com trancamento rotacional. Possui trilho tipo
picatinny na parte superior para acoplar aparelhos de pontaria e pode ser adaptado bipé.

M21 / M25
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: EUA
Peso: 5.27 kg (M21) e 5.5kg (M24)
Comprimento total: 1118mm (M21) e 1092mm(M24)
Comprimento do cano: 560mm (22 pol) (M21) e 610mm (24 pol) (M24)
Calibre: .308 WIN (7.62x51mm)
Velocidade do projétil: 853 m/s

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Alcance efetivo: 690m (M21) e acima de 800m (M24)
Alimentação: carregador de 5, 10 ou 20 munições

O M21 é uma adaptação do fuzil M14, selecionado por sua precisão, confiabilidade e taxa
de disparo.
Os primeiros modelos eram fabricados com o corpo em madeira e posteriormente em fibra.
Foi oficialmente utilizado pelas forças armadas dos EUA até 1988 (também chamado de M1),
quando foi substituído pelo M24 SWS, embora ainda seja usado atualmente.
Foi fabricado também o modelo M25, que é semelhante ao M21, mas com corpo
diferenciado em polímero, aparelho ótico diferenciado e pequena modificação no pistão de gás.
O M21 opera por ação dos gases com curso curto do pistão, localizado abaixo do cano, e
ferrolho com trancamento rotacional. O aparelho ótico é regulável de 3-9x e a arma mantém o
aparelho aberto original do M14. Nas versões utilizadas por forças especiais, era comum que fosse
acoplado supressor de som.

Remington 700/ M24 SWS


Tipo de funcionamento: ferrolho manual
Origem: EUA
Peso: 4kg
Produção: a partir de 1962
Comprimento total: 1009 ou 1056mm
Comprimento do cano: 508 (20 pol) ou 558mm (22 pol)
Calibre: .308 win (7.62x51mm) entre outros
Alcance efetivo: 800m
Alimentação: carregador de até 6 munições integrado

Este rifle possui versões para uso civil e policial/militar, sendo que para uso civil há
inúmeras variantes. Funciona com ação manual do ferrolho. A precisão é de 1 MOA
A diferença entre o modelo civil e o policial é basicamente o corpo da arma, de maneira que
o modelo policial possui carregador removível ao invés de integrado, para recarga mais rápida.
Há variantes com bipé e bandoleira. O modelo M24 e o M40 são variações do R700 para
uso militar.
O M24 SWS (Sniper Weapon System – sistema bélico de tiro de precisão) pode ser
convertido para calibre .300 win magnum e .338 Lapua Magnum (chamado M24A3), opera com
ferrolho de ação manual e carregador integrado de 5 munições. Tem precisão de 0.5 MOA com
munição adequada e o aparelho ótico padrão é de 10x42. O corpo é fabricado de um composto de
grafite e kevlar e a coronha é regulável.
Há ainda a versão M24A2, que apresenta carregador removível de 10 munições, trilho tipo
picatinny na parte superior, modificação no cano para adequar supressor de som e na coronha para

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regulagem.

Dragunov SVD
Tipo de funcionamento: semi-automático
Origem: União Soviética
Projeto: 1963
Produção: a partir de 1963
Peso: 4.3 a 5 kg
Comprimento total: 900 a 1225mm
Comprimento do cano: 600 (23.6 pol) ou 620mm (24.4 pol)
Calibre: 7.62x54mmR
Alcance efetivo: 1000m (1300m máximo)
Velocidade do projétil: 830 m/s
Alimentação: carregador 10 munições

O nome deriva de Snayperskaya Vintovka Dragunova (rifle de precisão Dragunov),


projetado por Evgeny Dragunov. Foi desenvolvido para aumentar o alcance efetivo de tropas para
600m. É um fuzil preciso e leve para sua categoria e é muito confiável em qualquer condição de
uso.
Opera com ação dos gases e pistão de curso curto acima do cano. O ferrolho tranca por
rotação. Ao disparar a última munição, o ferrolho permanece aberto. O receptáculo possui algumas
semelhanças com o do AK47. O cano não é inteiramente raiado.
Possui aparelho de pontaria auxiliar aberto regulável para até 1200m e o aparelho ótico
padrão é de 4x com retículo iluminado. O carregador é curvo e bifilar, para 10 munições.
As versões mais recentes incluem corpo em polímero, coronha retrátil e cano menor para
tropas embarcadas, entre outras variantes.
O modelo SVDS possui coronha retrátil, empunhadura tipo pistola de material sintético,
cano mais robusto, entre outras modificações. Há ainda a versão SVDSN para uso noturno.
A versão SVU é compacta, com desenho tipo bullpup, e possui a variante SVU-A, com
possibilidade de disparos em modo automático.
A versão SWD-M é mais moderna, com cano mais pesado, bipé integrado e luneta
diferenciada de 6x42.

TIPOS DE MUNIÇÃO

Tipos de projétil
Há inúmeros tipos de projétil fabricados atualmente, sendo que aqui são apresentados
apenas os mais comuns, com suas siglas, tradução e características mais importantes.
Nomenclatura norte-americana:
AJHP: Aluminum Jacketed Hollow Point – ponta oca jaquetada de alumínio
AP: Armor Piercing – penetração em blindagem
API: Armor Piercing Incendiary – penetração em blindagem incendiária; a ponta é
geralmente pintada de azul
Black talon: ponta oca com entalhes para gerar bordas afiadas no impacto. É coberta com
um lubrificante - Lubalox (bissulfato de molibdênio) - , que dá a cor preta. As bordas afiadas

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destroem os tecidos próximos. Não é penetrante em blindagem. Era produzida pela Winchester e foi
substituída pela “Ranger SXT”, que é igual, sem a coloração preta do Lubalox.
BT: Boat Tail – base do projétil tem formato cônico; reduz o arrasto, aumentando a
velocidade, dá mais estabilidade e precisão
BTHP: Boat Tail Hollow Point – ponta oca e base cônica
BTSP: Boat Tail Soft Point – ponta macia e base cônica
EFMJ: Expanding Full Metal Jacket – totalmente jaquetado de metal com núcleo de chumbo
emborrachado na ponta para expandir e evitar muita penetração. Foi desenvolvido para locais com
restrição de uso de HP.
EP: Expanding Point – ponta expansiva
FMC: Full Metal Case – núcleo de chumbo totalmente coberto de cobre, níquel, latão ou aço
FMJ: Full Metal Jacket – núcleo de chumbo totalmente jaquetado por metal, não expansiva,
com alta penetração, de uso geral
FMJBT: Full Metal Jacket Boat Tail – FMJ com base cônica
FMJFP: Full Metal Jacket Flat Point – FMJ com ponta chata
FMJSWC: Full Metal Jacket Semi-Wad Cutter – FMJ com semi canto vivo
FPJ: Flat Point Jacketed – jaquetada de ponta chata
FRAN ou FG: Frangible – frangível, evita ricochetes partindo-se no impacto com uma
superfície dura. Foi desenvolvido para uso em aeronaves para evitar penetração.
HP: Hollow Point – ponta oca
HPBT: Hollow Point Boat Tail – ponta oca e base cônica
HPE: Hollow Point Expanding – ponta oca expansiva
HSHK: Hydra-Shok – ponta oca com um “pino” no interior que direciona os tecidos e
produz expansão máxima no impacto; pouca penetração e grande transferência de energia
HSP: Hollow Soft Point – projétil semi-jaquetado com ponta oca de chumbo exposta
HV: High Velocity – alta velocidade
JFP: Jacketed Flat Point - projétil semi-jaquetado com ponta chata de chumbo exposta. É
muito utilizada em armas com tubo de alimentação, em que a ponta de uma munição fica em
contato com a espoleta de outra, pera evitar que o recuo provoque um disparo no tubo.
JHP: Jacketed Hollow Point – ponta oca jaquetada
JSP: Jacketed Soft Point – semi-jaquetada com ponta exposta de chumbo
L: Lead – toda de chumbo
M ou MCH: Match – projéteis com mais precisão no desenho, peso e material. Utilizados
para tiros de alta precisão.
MB: Multi Ball – mais de uma esfera ou projétil no cartucho
SJHP: Semi Jacketed Hollow Point – semi-jaquetada de ponta oca
SJSP: Semi Jacketed Soft Point – semi-jaquetada de ponta macia, a ponta de chumbo é
exposta, para maior penetração que a ponta oca, mas ainda com expansão.
SP: Soft Point – ponta macia
SPBT: Soft Point Boat Tail – ponta macia e base cônica
ST: Silvertip – ponta prateada de liga de alumínio, que protege o núcleo de chumbo, dando
penetração e ainda um pouco de expansão.
STHP: Silvertip Hollow Point – ST com ponta oca
SUB: Sub-sônica
TMJ: Total Metal Jacket – semelhante à FMJ, mas com o fundo da base também jaquetado
CBC:
CHPP: chumbo ponta plana. Para treinamento, reduzindo o desgaste do cano das armas.
CHCV: chumbo canto vivo. Competições de tiro. Apenas utilizada em revólveres.
CHOG: chumbo ogival. Para treinamento, reduzindo o desgaste do cano das armas.
CSCV: chumbo semi canto vivo. Competições de tiro.
EXPP: expansivo ponta plana, alto impacto
EXPT:expansivo ponta triangular (fuzil)

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ETPP: encamisado total ponta plana, grande penetração
ETPT: encamisado total ponta triangular (fuzil)
ETOG: encamisado total ogival, boa penetração para forças armadas e policiais
EXPO: expansivo ponta oca, grande expansão, uso policial
FRANGÍVEIS: destinado a romper-se facilmente ao impacto com uma superfície dura,
reduzindo ao máximo a possibilidade de ricochete.
+P e +P+: munições com maior carga de propelente. Devem ser utilizadas apenas em
armamento que comporte este tipo de munição.
Gold: linha de projéteis encamisados com ponta oca para grande expansão.
Copper Bullet: linha de projéteis de cobre integral e ponta oca. Alto poder de parada e
manutenção da trajetória mesmo em disparos indiretos (atravessando obstáculos). A intenção é não
haver fragmentação no impacto.

As munições com pontas coloridas significam: vermelha – traçantes, azul – incendiárias,


preta – perfurantes, cinza – perfurante e incendiária, amarelo – fumígeno.

Munições para espingarda calibre 12


Os cartuchos utilizados em espingardas podem ser preenchidos com uma grande variedades
de projéteis. Também podem variar em comprimento do cartucho entre 70mm (2.75”), 76mm (3”) e
89mm (3.5”).

Slugs ou balotes
São os balotes. Como são projéteis únicos, disparados com um cano de alma lisa, eles têm a
necessidade de se auto-estabilizarem e por isso muito tipos são raiados na parte externa. Há vários
formatos e variações como ponta ogival ou oca, tipo sabot e expansivo. São muito utilizados por
forças militares e policiais.

Buckshot (equivalentes ao 3T e SG)


São munições carregadas com bagos de tamanhos maiores, de forma que têm que ficar
organizados para caberem no estojo. Também são utilizados para caça de animais maiores e por
forças militares e policiais.

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Tabela de comparação dos bagos em buckshots. Os valores podem variar dependendo do
fabricante.
chumbo diâmetro (mm) número de bagos
4 6 21
3 6,4 18
2 6,9 15
1 7,6 10
0 8,1 9
00 8,4 8
000 9,1 6
Os chumbos 0, 00 e 000 são chamados ought, double-ought e triple-ought respectivamente.

Tabela das munições da CBC (70mm):


diâmetro quantidade massa V energia cano
chumbo
(mm) aprox. (g) (m/s) (J) (mm)
11 1,5 1462 32 360 2074 762
8 (F150 ol.) 2,25 362 24 405 1968 762
7 2,5 352 32 360 2074 762
5 3 204 32 360 2074 762
3 3,5 128 32 360 2074 762
3T 5,5 32 32 430 2957 762
SG 8,4 9 32 430 2957 762
balote 17,6 1 28,4 450 2870 762
balote
18,65 1 32 420 2822 762
knock down
plástico - 1 6,6 480 760 762
borracha 8 20 7,7 230 204 483
borracha 18 3 12 162 157 483
As munições da CBC tipo 3T têm alcance útil de 30 a 50m, o SG de 50 a 100m e com balote
até 150m. Dentre as munições menos letais anti-motim, estão um projétil único de plástico para
distâncias de até 5m, 20 bagos de borracha para 10 a 20m e 3 bagos de borracha para 20 a 50m.

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Munições em calibres para pistolas e revólveres

22LR, 25, 32ACP, 380ACP, 9mm, 357SIG, 38Special, 357Mag, 40S&W, 45ACP, 223Rem
.22 LR
.22 Long Rifle RF / Cartridge Ball M24 (T72) / .22 Ilarco / .22 Lang / .22 Short Magnum
RF / .22 Winchester American / 5.6 Long Rim Fire / .22 Long
Diâmetro do projétil: .22pol - 5.58mm Massa do projétil: 40gr
Comprimento do estojo: 15mm Velocidade do projétil: 330m/s
Comprimento total: 25mm Energia do projétil:141 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 6.8mm
É uma munição de fogo anelar, ou seja a espoleta é depositada na orla do culote. É muito
utilizada por ser barata, de baixo recuo e pouco barulho. Geralmente utilizada em rifles e
revólveres, mas também em algumas pistolas.
5.7x28mm
5.7 FN / SS90 / 5.7 P90 / SAA 0405
Diâmetro do projétil: 5.69mm Massa do projétil: 32gr
Comprimento do estojo: 28.7mm Velocidade do projétil: 716m/s
Comprimento total: 40.5mm Energia do projétil: 529 J
Diâmetro (maior) do cartucho:7.9mm Cano: 10.35” - 263mm
Munição desenvolvida pela FN Herstal para ser utilizada em suas submetralhadoras, pistolas
e carabinas. O estojo apresenta uma redução no diâmetro da boca para alojar o projétil (tipo
garrafa). É de tamanho, peso e custo reduzidos, recuo menor que o 5.56x45mm, poder de parada
muito superior ao 9mm e pode penetrar em proteção balística.
São munições de alta velocidade e pouco recuo para utilização em alvos com proteção
balística. Há vários tipos de projéteis, entre traçante, ponta oca, penetrante, subsônico, treinamento
e esporte.

9mm Parabellum, 5.7x28mm, 45ACP

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.32 ACP
7,65x17 / 7,65 Browning / .30 Browning / .32 ASP / .32 Savage Auto Pistol / 7.54 Browning
/ 7.6 Auto / 7.65 Beretta / 7.65 Browning 1897 / 7.65 Frommer / 7.65 Pistola Holandesa 1919 / 7.65
Mauser / 7.8x17 / DWM 479 / DWM 479A / DWM 479C / SAA 1980
Diâmetro do projétil: 7.81mm Massa do projétil: 71gr
Comprimento do estojo: 17.3mm Velocidade do projétil: 270m/s
Comprimento total: 25mm Energia do projétil: 174 J
Diâmetro (maior) do cartucho:9.1mm Cano: 4”
ACP deriva de Automatic Colt Pistol. É uma munição fraca desenvolvida para utilização em
pistolas que operam por sistema tipo blowback. Em geral não é capaz de neutralizar uma pessoa
rapidamente devido a seu projétil pequeno, leve e de baixa velocidade.
9x19mm Parabellum
9x19 Parabellum/ 9mm Luger / 9mm NATO/ 9mm M38 / 9mm Beretta 1915 / 9mm Suomi /
9mm Pistolenpatrone 08 / 9mm Swedish / PP41 / Pistolenpatrone 41 / DWM 480 480B, C, C1, C2,
C3, C4, E, F, G, H, J / GR927
Diâmetro do projétil: 9mm Massa do projétil: 115gr
Comprimento do estojo: 19mm Velocidade do projétil: 360m/s
Comprimento total: 29mm Energia do projétil: 483 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 9.92mm Cano: 4”
É utilizado em pistolas, submetralhadoras e carabinas. Combina uma trajetória relativamente
reta com recuo moderado. Apesar de possibilitar maiores capacidades de munição, devido ao
tamanho reduzido, tende a penetrar muito e produzir uma cavidade reduzida, com baixo poder de
parada.
.380 auto
9x17mm / 9mm short / 9 Corto / 9 Kurtz / .380 ACP / 9mm Holland PS Nº 21 / 9mm
Italiano Mod.1934 / 9mm Beretta 1934 / 9mm Browning / 9mm SIG / 9mm Super / .380 Auto
Webley / .380 Colt Auto Hammerless / 8.8x17 Corto / GR 929 / DWM 540 / SAA 4865
Diâmetro do projétil: 9mm Massa do projétil: 95gr
Comprimento do estojo: 17.3mm Velocidade do projétil: 300m/s
Comprimento total: 25mm Energia do projétil: 275 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 9.45mm Cano: 3.75”
É uma munição desenvolvida para pistolas que operam por blowback. É um calibre mínimo
para defesa pessoal, com poder de parada e alcance reduzidos, devido ao tamanho compacto.
Ganhou popularidade devida às armas compactas que a utilizam.
.38 Super
.38 Super / .38 Auto / .38 Super Auto ACP / .38 Super +P
Diâmetro do projétil: 9mm Massa do projétil: 115gr
Comprimento do estojo: 22.75mm Velocidade do projétil: 425m/s
Comprimento total: 30mm Energia do projétil: 674 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 10.19mm Cano: 5”
Foi projetada para pistolas e passou a ser utilizada em competições. Possui maior capacidade
para o cartucho, gerando maior poder de fogo, com maiores velocidades que a 9mm
.38 Special
.38 S&W Special / 9x29.5 R / .38 Colt Special /.38-44/GR 682/GR 933/GR 974 / SAA 5295
Diâmetro do projétil: 9mm Massa do projétil: 158gr
Comprimento do estojo: 30mm Velocidade do projétil: 230m/s
Comprimento total: 39mm Energia do projétil: 282 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 11mm Cano: 4”

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Utilizado em revólveres e carabinas, mas também em algumas pistolas. Apesar do nome, o
diâmetro nominal do projétil é .357-.358 pol, sendo que .38 refere-se a ao diâmetro aproximado do
estojo (.379pol). Não há estrangulamento na base do estojo (culote). É um cartucho de baixa
pressão, inferior ao 9mm parabellum e .380 ACP, e baixa velocidade. A variante +P aumenta cerca
de 20% a energia do projétil.
Revólveres calibre .38 não calçam a munição .357, pois ela é mais comprida e o tambor não
suporta a pressão. A .38 Special pode ser utilizada em revólveres calibre .357. A pressão do .38
Special +P gira em torno de 20000 PSI.
.357 SIG
9x22 MJR /.357 SIG / .357 SIG Arm & FC para pistola SIG-SAUER P229
Diâmetro do projétil: 9mm - 0.355pol Massa do projétil: 115gr
Comprimento do estojo: 22mm Velocidade do projétil: 477m/s
Comprimento total: 29mm Energia do projétil: 846 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 10.8mm Cano: 4”
Desenvolvido em 1994 para ser utilizado em pistolas. Foi baseado no .40S&W para utilizar
projétil de 9mm, por isso possui um estreitamento na boca do estojo. Desta forma são alcançadas
velocidade e pressão muito elevadas.
É comparada ao poder de um .357 Mag com o recuo de um 9mm, mas possui muita
penetração, não sendo muito superior ao 9x19mm com tamanho e peso de .40. É utilizada
atualmente em várias armas por forças policiais norte-americanas.
.357 Magnum
.357 Magnum / .357 S&W Magnum
Diâmetro do projétil: 9mm Massa do projétil: 158gr
Comprimento do estojo: 33mm Velocidade do projétil: 380m/s
Comprimento total: 40mm Energia do projétil: 731 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 10.95mm Cano: 4”
Utilizado em revólveres, foi criado em 1934, a partir do .38 Special e iniciou a era de
munições Magnum. Foi desenvolvida para alta penetração, trajetória retilínea, longo alcance e
muito poder de parada. Não há estrangulamento na base do estojo (culote). Se utilizada em um rifle,
a velocidade de ponta do cano é de cerca de 550 m/s.
O estojo foi aumentado cerca de 3mm para impedir que revólveres calibre .38 fossem
utilizados com esta munição, o que certamente levaria ao rompimento do tambor. O tambor do .38
não comporta o .357, mas o tambor do .357 permite o uso da munição .38. A munição .357
Magnum gera pressão em torno de 35000 PSI.
É também utilizado em pistolas Desert Eagle e Coonan.
.40 S&W
.40 Smith & Wesson Auto / .40 S&W / .40 AUTO
Diâmetro do projétil: 10mm – 0.40pol Massa do projétil: 155gr
Comprimento do estojo: 21.5mm Velocidade do projétil: 350m/s
Comprimento total: 28.5mm Energia do projétil: 606 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 10.8mm Cano: 4”
Foi criado em 1990 para reproduzir o poder de fogo do 10mm auto, mas em armas de
tamanho comparável às 9mm. É cerca de 50% mais potente que o 9mm, mas com recuo menor que
o 10mm, sendo adotado por muitas forças policiais.
A tendência é que este calibre substitua o 9mm e o .45 ACP na utilização por forças
militares, mas para isso é necessário que seja padronizado como NATO.

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10mm auto
10x25mm / 10mm Automatic / 10mm Bren Ten / 10x25.2 mm / 10mm Bren Auto / 10mm
Auto Bren Ten / SAA 6395
Diâmetro do projétil: 10.16mm – 0.40pol Massa do projétil: 175gr
Comprimento do estojo: 25mm Velocidade do projétil: 390m/s
Comprimento total: 32mm Energia do projétil: 880 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 10.7mm Cano: 5.5”
É utilizado em pistolas semi-automáticas para velocidades medianas e alto poder de parada.
No entanto, gera muito recuo e as armas precisam ser grandes, o que levou à criação do .40 S&W.
Possui boa precisão e poder de parada, mas seu custo alto acabou restringindo o uso.
Classifica-se entre o .357 Magnum e o .41 Magnum. A pressão está em cerca de 37500 PSI.
.44 Magnum
.44 Magnum / .44 Rem. Magnum
Diâmetro do projétil: 10.9mm – 0.429pol Massa do projétil: 180gr
Comprimento do estojo: 32.5mm Velocidade do projétil: 490m/s
Comprimento total: 42mm Energia do projétil: 1405 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 13mm Cano: 4”
Foi criado como o cartucho mais potente para armas curtas. Necessita de armas muito
pesadas, grandes e robustas e gera muito recuo. Apesar de ser denominado .44, o diâmetro nominal
do projétil é 0.429pol. É uma versão mais comprida do .44 Special.
É também utilizado em rifles e possui praticamente o dobro de energia de uma .357
Magnum. Atualmente perdeu o posto de munição mais potente para armas curtas para a .454 Casull
e a .50 AE, entre outras.
.45 ACP
.45 Auto / 11.45x23 mm. / .45 Automatic Colt Pistol Mod. 1911 / DWM 513A / 11.25 Colt
Noruego M. 1914 / 11.25 Pistolen Patrone 632
Diâmetro do projétil: 11.45mm – 0.451pol Massa do projétil: 185gr
Comprimento do estojo: 22.8mm Velocidade do projétil: 290m/s
Comprimento total: 32mm Energia do projétil: 503 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 12.2mm Cano: 5”
É a munição desenvolvida para a pistola Colt 1911. Obteve muito sucesso sendo utilizado
por forças armadas e policiais em pistolas e submetralhadoras. Combina boa precisão e poder de
parada para alvos humanos, enquanto o recuo e som do disparos são relativamente baixos.
A pressão gerada é de cerca de 21000 PSI, bem inferior à 9mm e .40S&W. As desvantagens
são a baixa velocidade e o tamanho e peso da munição, ineficaz contra alvos com proteção balística.
O grande poder de parada produz uma cavidade permanente profunda e larga.
Estudos (Marshall & Sanow) sobre munições para neutralizar uma pessoa (one shot kill)
indicam que dentre as pontas ocas, o .45 ACP é melhor que o 9mm, similar ao .40S&W e apenas
um pouco atrás do .357 Magnum. No entanto, com pontas ogivais, os percentuais de one shot kill
são de 78.5% para o .45ACP, 87% para o 9mm, 89.5% para o .357 mag e 91.5% para o .40S&W.
.45 GAP
.45 G.A.P. /.45 Glock Automatic Pistol / 11.43x19mm
Diâmetro do projétil: 11.5mm – 0.451pol Massa do projétil: 185gr
Comprimento do estojo: 19.2mm Velocidade do projétil: 310m/s
Comprimento total: 27.2mm Energia do projétil: 579 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 12mm Cano: 4”

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Munição desenvolvida recentemente para a Glock com o objetivo de concorrer com a .45
ACP, mas mais curta para que fosse utiliza em armas mais compactas. É balísticamente semelhante
à .45 ACP. Utilizada nas pistolas Glock 37, 38 e 39.
.45 Colt
.45 Colt / .45 Long Colt / .45 Long Colt Double Action / .45 Long Colt D.A. / .45 Colt Long
/ .45 COLT USA
Diâmetro do projétil: 11.62mm – 0.451pol Massa do projétil: 255gr
Comprimento do estojo: 32mm Velocidade do projétil: 293m/s
Comprimento total: 40mm Energia do projétil: 709 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 13.1mm Cano: 7.5”
Criado em 1872 para os revólveres Colt. Foi posteriormente substituído pelo .45 ACP em
pistolas. No entanto, ainda é utilizado em algumas armas de caça, podendo ser comparado ao .44
Mag, mas é mais utilizado em antigos revólveres da Colt em demonstrações.
Seu projeto deu origem ao .454 Casull, que possui estojo mais longo e robusto.
.454 Casull
.454 CASULL / 11.5x35 R
Diâmetro do projétil: 11.5mm – 0.452pol Massa do projétil: 240gr
Comprimento do estojo: 35mm Velocidade do projétil: 580m/s
Comprimento total: 45mm Energia do projétil: 2607 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 13mm Cano: 7.5”
Foi desenvolvido a partir do .45 Colt. Utiliza uma espoleta menor, geralmente utilizada para
munições de fuzis, que suporta a elevada pressão de 60000 PSI. Foi superado pelos .460 e .500
S&W.
.460 S&W
.460 S&W Magnum / 11.7x46 R
Diâmetro do projétil: 11.5mm – 0.452pol Massa do projétil: 240gr (16g)
Comprimento do estojo: 46mm Velocidade do projétil: 670m/s
Comprimento total: 58.2mm Energia do projétil: 3491 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 13.2mm
É uma versão aumentada do .454 Casull. É a munição com maior velocidade de projétil de
grosso calibre em armas curtas atualmente. É utilizado com os revólveres 460 XVR e 460 V da
S&W.

460S&W, 454Casull, 44Mag, 45ACP, 22LR


.50 AE
.50 Action Express
Diâmetro do projétil: 12.7mm – 0.500pol Massa do projétil: 325gr (21.1g)

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Comprimento do estojo: 32.6mm Velocidade do projétil: 398m/s
Comprimento total: 41mm Energia do projétil: 1666 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 13.9mm Cano: 6”
Foi utilizado inicialmente pela Desert Eagle .50. É mais usado em tiro esportivo e caça.
Apresenta grande recuo e barulho. A pressão gerada é cerca de 36000 PSI.
O anel de extração é menor que a largura do estojo, semelhante ao do .44, assim como o
comprimento do estojo é o mesmo do .44 Mag, de maneira que a Desert Eagle pode ser adaptada
para disparar tanto o .50 quanto o .44 Mag trocando-se apenas o cano.

.500 S&W
.500 Smith & Wesson Magnum /.50 S&W Magnum
Diâmetro do projétil: 12.7mm – 0.500pol Massa do projétil: 350gr (23g)
Comprimento do estojo: 41.3mm Velocidade do projétil: 602m/s
Comprimento total: 53mm Energia do projétil: 4109 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 14.1mm Cano: 10”
É uma munição extremamente potente que necessita armas com quebra-chama,
compensador, empunhaduras de borracha e muito peso para reduzir o recuo. Um único tiro pode
matar um búfalo.

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Munições em calibres para fuzis

50BMG, 300WinMag, 308Win, 7.62x39mm, 5.56NATO, 22LR


5.56x45mm
5,56x45mm NATO (ou OTAN) / .223 Remington / 5.6 NATO M193 / 5.56 Wambee / 5.56
Mle F1 / .223 Armalite / 5.56x45 US Ball Cartridge / GP 90 / GewehrPatrone 90
Diâmetro do projétil: 5.69mm – 0.224pol Massa do projétil: 62gr (4g)
Comprimento do estojo: 44.7mm Velocidade do projétil: 940m/s
Comprimento total: 57.4mm Energia do projétil: 1775 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 9.55mm
É uma munição de uso padrão por forças da OTAN, além de várias outras nações. Na
realidade, apesar de ter as mesmas dimensões e ser chamada pelo mesmo nome, a 5.56x45mm é
uma munição derivada do .223 Remington, que é produzida para trabalhar em pressões inferiores ao
5.56. Por isso, a utilização de 5.56 em uma arma fabricada para .223 Rem, pode danificar sua
estrutura.
Foi criada como uma opção menor para a 7.62x51mm, que é muito grande, pesada e gera
muito recuo. É de grande penetração e, quando em velocidades maiores, tende a fragmentar caso o
projétil tombe ao penetrar no alvo. Isto torna a munição mais letal em combates de distâncias
menores, mas seu potencial de neutralizar o alvo é muito reduzido em distâncias maiores
(velocidades menores).
Há muitos modelos de munição neste calibre, entre penetrantes, traçantes e explosivas. Com
projétil penetrante, pode atravessar de 6 a 12mm de aço a 100m.
7.62x39mm
7,62x39 Kalashnikov / 7,62x39 AK-47 / 7.62mm. M43 / 7.62 Russian Short / 7.62 Vz.57 /
7.62mm Soviet / 7.62mm WarsawPact / 7.62mm ComBloc / .30 Short Russian/ComBloc
Diâmetro do projétil: 7.9mm Massa do projétil: 123gr (8g)
Comprimento do estojo: 38.65mm Velocidade do projétil: 710m/s
Comprimento total: 55.8mm Energia do projétil: 2010 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 11.3mm
Passou a ser muito utilizado após a criação do AK47, que utiliza esta munição. Foi criado
para maior capacidade em combates a distâncias mais curtas.

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O estreitamento no cartucho facilita a alimentação e extração do estojo e permite o uso dos
carregadores curvos do AK47. É uma munição barata que chega a custar menos que munições de
pistola e possui recuo reduzido.
Os projéteis são curtos e, em geral, não tendem a fragmentar ao atingir um alvo humano, de
maneira que a 5.56x45mm pode causar traumas bem maiores por fragmentação.
7.62x51mm
.308 Win / 7.62x51 NATO (ou OTAN) / .30 NATO / 7.62 Model 1954
Diâmetro do projétil: 7.82mm – 0.308pol Massa do projétil: 146.6gr (9.5g)
Comprimento do estojo: 51mm Velocidade do projétil: 840m/s
Comprimento total: 70mm Energia do projétil: 3352 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 11.9mm
Foi adotado nos anos 50 como padrão pela OTAN. Apesar de ser chamado de .308 Win e de
ser muito semelhante a ele, não é idêntico, mas podem ser intercambiados com segurança. É muito
utilizado em fuzis e metralhadoras. É balísticamente semelhante ao .30-06, que foi substituído por
ser difícil de usar em modo automático.
Apesar das desvantagens de tamanho e peso muito grandes, é uma munição muito mais
adequada que a 5.56mm para distâncias longas, sendo muito utilizado por snipers e metralhadoras.
7.62x54mmR
7.62x54 R / 7.62 Russian / 7.62x54 R Russian Mossin - Nagant 1891-1908 / 7.6x53 R
Russian / 7.62x53R /7.62 Vz. 59 Checo / 7.62 Type 53-59 / 7.62 Mossine / 7.62 Mausine /
7.77x53.75 Moisin / DWM 378
Diâmetro do projétil: 7.92mm Massa do projétil: 150gr (9.7g)
Comprimento do estojo: 53.72mm Velocidade do projétil: 900m/s
Comprimento total: 77.16mm Energia do projétil: 3939 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 14.4mm
Projeto russo de 1891 que era utilizado em metralhadora e rifles. Atualmente ainda é
utilizado em fuzis de precisão como o Dragunov. É da mesma categoria do .30-06. Não possui
estreitamento na base (culote).
.30-06
.30-06 Springfield / 7,62x63mm / .30 Government 1906 / .30 Springfield 1906 / .300
Springfield / .30 US Service / 7.62 Largo / 7.62 Mod. 1949 / 7.62 Mod.68 / DWM 379E
Diâmetro do projétil: 7.8mm – 0.31pol Massa do projétil: 180gr (12g)
Comprimento do estojo: 63mm Velocidade do projétil: 880m/s
Comprimento total: 85mm Energia do projétil: 4495 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 12mm Cano: 600mm
Foi desenvolvido em 1906 (daí o nome) a partir do .30-03, mas com um estojo um pouco
menor e mais velocidade. Foi a principal munição utilizada pelo exército norte-americano até ser
substituído pelo 7.62x51mm. É utilizado no M1 Garand e em várias metralhadoras.
Projetado para tiros a 1000m, é uma munição muito potente e foram criados projéteis
penetrantes, incendiários, explosivos e traçantes. Atualmente é mais utilizado para caça.
.338 Federal
8.6x51mm
Diâmetro do projétil: 8.6mm – 0.338pol Massa do projétil: 180gr (12g)
Comprimento do estojo: 51mm Velocidade do projétil: 860m/s
Comprimento total: 70mm Energia do projétil: 4341 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 11.9mm
Munição desenvolvida em 2006 pela Federal com a intenção de criar um calibre potente,

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mas com recuo razoável para rifles leves. A fabricante afirma que esta munição transmite maior
energia que o 30-06 e é mais rápida que o 7.62x51mm.
.338 Lapua Magnum
.338 Lapua Sniper / 8.6x70 / SAA 4640
Diâmetro do projétil: 8.58mm – 0.338pol Massa do projétil: 200gr (13g)
Comprimento do estojo: 69.2mm Velocidade do projétil: 1019m/s
Comprimento total: 93.5mm Energia do projétil: 6734 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 14.9mm Cano: 26” - 660mm
Desenvolvida para fuzis de precisão de longo alcance. Pode penetrar proteção balística leve
a mais de 1000m e pode ter alcance efetivo de até 1750m. É concorrente do .50BMG, sendo
também muito utilizada por forças militares e policiais.
.460 Steyr
.460 Steyr / .460 HSR / .460 HWG / .460-.50 Browning / 11.65x90.5 / 11.6x90
Diâmetro do projétil: 11.6mm – 0.460pol
Comprimento do estojo: 91mm
Comprimento total: 125mm
Diâmetro (maior) do cartucho: 20.3mm
Projetado em 2002 para o fuzil de precisão HS .460 da Steyr. Foi baseado no .50 BMG para
utilização em locais em que este era proibido.
.50 BMG
12,7x99mm NATO (ou OTAN) / .50 BMG / .50 Browning / .50 Browning Machine Gun / .
50 US Gvt. / 12.7mm M 1947 / 12.7mm Patrone 48 / 50 Browning MG 1919
Diâmetro do projétil: 13mm – 0.511pol Massa do projétil: 800gr (52g)
Comprimento do estojo: 99mm Velocidade do projétil: 882m/s
Comprimento total: 138mm Energia do projétil: 20195 J
Diâmetro (maior) do cartucho: 20.4mm Cano: 45” - 1143mm
Criado em 1914, para a metralhadora Browning, é baseado no .30-06 aumentado. É muito
usado em metralhadoras e para tiros de longa distância com fuzis de precisão. No entanto, para
distâncias até 1000m, calibres menores podem realizar um grupamento melhor.
Forças policiais utilizam este calibre para parar veículos e atingir alvos barricados.
É fabricado em muitas variantes: traçante, perfurante, incendiário, entre outras. É utilizado
em metralhadoras com cinta de metal.
Esta munição foi utilizada por Rob Furlong em um fuzil McMillan TAC-50 para estabelecer
o recorde de tiro de longa distância para matar um taliban em 2002 a 2430m.

Referências
www.wikipedia.org
http://world.guns.ru
http://phoenixgunlist.com
www.enemyforces.com
www.remtek.com/arms
www.gundirectory.com
www.municion.org
www.nazarian.no
www.steyrarms.com
www.steyr-arms.at
www.hk-usa.com

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www.barrettrifles.com
www.glock.com
www.taurus.com.br
www.colt.com
www.benelliusa.com
www.cbc.com.br
www.eramantino.com.br
www.armalite.com
www.fnherstal.com
www.bushmaster.com
www.berettausa.com
www.mcmfamily.com
www.imbel.gov.br
www.remington.com

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