Você está na página 1de 1

Besonnen im Umgang mit Atomkraft – Vladimir Alexeyevich Smirnov Wie der Stern unter Berufung auf AFP meldet

, fordert Wladimir Kusnezow, Berater der russischen Staatsagentur, das Abschalten veralterter Atomreaktoren. Diese weiterhin am Netz zu lassen, sei ein kriminelles Vergehen. Bereits in der vergangenen Woche kündigte Nikolai Kutjin, Chef der russischen Atomaufsicht Rostechnadsor, an, „alte Meiler stillzulegen und zu demontieren.“ Findet in der russischen Gesellschaft 25 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl ein Umdenken statt? Seit Jahren fordert Vladimir Alexeyevich Smirnov einen besonnen Umgang mit Atomenergie. Der 13. Oktober 2002 im Schweizer Kurort Zug. Das Russische Nationalorchester spielt unter der Leitung von Wladimir Spiwakow Tschaikowskis fünfte Sinfonie. Unter den Gästen sind der südafrikanische Erzbischof Desmond Tutu, der damalige Patriarch der russisch-orthodoxen Kirche Alexius II. und der indische Entwicklungshelfer Michael Windey. Die Veranstaltung ehrte ein Abkommen mit dem Titel „Megatonnen zu Megawatt“. Das Abkommen ist eine Kooperation des russischen Atomkonzerns Tenex, deren Generaldirektor Vladimir Alexeyevich Smirnov in der Zeit von 2002 bis 2007 war, und der US-amerikanischen USEC Inc. Die Zusammenarbeit folgt einem ehrgeizigen Plan: Aus 500 Tonnen sowjetische Nuklearwaffen wird schwach angereichertes Uran hergestellt, das anschließend US-amerikanischen Bürger in Form von sauberem Strom erreicht. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einer Welt ohne Atomwaffen, an dem Vladimir Alexeyevich Smirnov großen Anteil hat. Trotz früherer Komplikationen verhalf er dem „Megatonnen zu Megawatt“ Projekt zum Erfolg. Im vergangenen März wurde die ursprünglich bis 2013 geplante Zusammenarbeit um zehn weitere Jahre verlängert. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Atomenergie muss mehr sein als hektisch Atommeiler abzuschalten. Im April 2004 wies Vladimir Alexeyevich Smirnov darauf hin von welcher Bedeutung die Kritik von Umweltorganisationen für seine eigene Arbeit ist: „Die bloße Tatsache, dass solche Stimmen laut werden, sollte dafür sorgen, dass wir uns zusammenreißen und einen anderen Blick auf die Situation bekommen.“ Der unermüdliche Einsatz Vladimir Alexeyevich Smirnovs für die nukleare Abrüstung, sowie einen besonnenen Umgang mit Atomkraft wurde er am 27. März 2006 von dem russischen Präsidenten Vladimir Putin mit dem Verdienstorden für das Vaterland geehrt. Es ist die zweithöchste Auszeichnung, die einem russischen Staatsbürger zu Teil werden kann. Die nun verlautbarten Äußerungen Rosatoms folgen dem Ansatz Vladimir Alexeyevich Smirnovs, Probleme rund um Atomkraft stets differenziert zu betrachten und den Mut zu außergewöhnlichen und innovativen Ideen zu haben.